Amazon läuft Sturm gegen New Yorks Gesetz für bessere Arbeitsbedingungen
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Ist das Faschismus oder (noch) nicht?
Super interessantes Format!
der fall von jason arday hört seit tagen nicht auf mich zu beschäftigen. erstens weil die leute auch nach seinem tod noch so wahnsinnig niederträchtig über ihn reden. und dann auch noch weil Linke sich über den Fall lustig gemacht hatten, obwohl es offensichtlich eine rassistische Hetzkampagne gab. ich frage mich oft, ob das so eine konsequenz der aktuellen anti-wokeness-ära ist? weil ja, natürlich machen wir alle klassenpolitik, gleichzeitig darf das aber nicht dazu führen, dass linksliberale forscher, die rassistischen hetzkampagnen auch bei linken nur noch augenrollen auslösen, bis es dann zu spät ist. finde das beschreibt auch ash sarkar in dem text sehr, was die dynamik mit einem selbst macht: gut: novaramedia.com/2026/08/17/r...
Hier wurde nicht nur latenter und offener Rassismus in der Gesellschaft durch eine völlig übertriebene Berichterstattung befeuert. Er wurde als Vertreter der „Wokeness“ identifiziert UND war schwarz. Daran konnten sich also nicht nur Hardcore-Rassisten, sondern auch Dieter-Nuhr-schauende, vermeintliche Vernunftbürger abarbeiten.
Besonders den Aufmerksamkeitsvergleich mit ähnlichen Fällen und die krasse Diskrepanz dazwischen beschreibt der Artikel von Ash Sarkar sehr gut.
Es wundert mich gar nicht, dass die konservative und rechte Presse inzwischen mehr Negatives über Wokeness schreibt als die liberale Presse Positives. Zum Beispiel hatte „FAZ.net“ (und nicht „Zeit Online“) vor ein paar Tagen einen Artikel über Blackfacing in der Provinz - und zwar als Hauptmeldung. Man hat ohne größeren Anlass eine Reporterin geschickt, nur um herauszufinden, wie es um den ersehnten Skandal steht, den man selbst herbeischreiben will. Der Artikel selbst will das Ganze differenziert betrachten, jedoch kann man zwischen den Zeilen lesen, wie enttäuscht die Autorin ist, dass der große Skandal ausbleibt.
Bei aller berechtigten Kritik an Phänomenen wie der „Corporate Wokeness“ – der Zeitgeist hat sich gedreht und Firmen rücken schneller wieder davon ab, als Boris Palmer das N-Wort aussprechen kann – treibt die Hetze gegen Wokeness inzwischen auch auf der linken Seite Blüten, die ich nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich denke, das Thema wird eine Gratwanderung für die Linken: Rassismus und Ausgrenzung bekämpfen und gleichzeitig aufzeigen, wie die Rechte Kulturkämpfe ausnutzt, um zu punkten, und wie Verfehlungen aufgeplustert werden, wenn es die „Richtigen“ trifft.
Das macht aber leider Jason Arday nicht wieder lebendig...
@fabiannehring - sehr guter Artikel! Bei den Städten und Gemeinden verhält es sich genauso wie in der Bevölkerung: Hast Du wenig - analog zu schwacher Arbeitsmarkt, arme Bevölkerung - musst du überproportional viel für das Leben - analog zu Sozialleistungen ausgeben. Das öffnet die Schere immer weiter.
@Ingoknito Danke dir. Es stimmt, je ärmer eine Kommune bisher war, umso schwieriger wird der Umgang mit den o.g. Herausforderungen .
der fall von jason arday hört seit tagen nicht auf mich zu beschäftigen. erstens weil die leute auch nach seinem tod noch so wahnsinnig niederträchtig über ihn reden. und dann auch noch weil Linke sich über den Fall lustig gemacht hatten, obwohl es offensichtlich eine rassistische Hetzkampagne gab. ich frage mich oft, ob das so eine konsequenz der aktuellen anti-wokeness-ära ist? weil ja, natürlich machen wir alle klassenpolitik, gleichzeitig darf das aber nicht dazu führen, dass linksliberale forscher, die rassistischen hetzkampagnen auch bei linken nur noch augenrollen auslösen, bis es dann zu spät ist. finde das beschreibt auch ash sarkar in dem text sehr, was die dynamik mit einem selbst macht: gut: novaramedia.com/2026/08/17/r...
»Taktisch Wählen« ist keine wirksame Politik gegen die AfD
Putins autoritärer Neoliberalismus stößt an seine Grenzen
Die Schlacht um Algier inspiriert seit 60 Jahren zum Widerstand
Die Bundesregierung treibt die Kommunen noch tiefer in die Misere
@magdalena aus kränkung weswegen?
@baftasarbo kränkung weil sie die linke nicht in ihre richtung ziehen konnte und ihr eigenes projekt aber auch nicht funktioniert hat. glaube diese erfahrung macht bitter und dann ist man offener für sowas
Die AfD kann in Sachsen-Anhalt noch gestoppt werden
@adyzymberi @magdalena Ministerpräsidentinnenamt ist es jedenfalls nicht
@baftasarbo @magdalena die haben doch in brandenburg mit der SPD irgendein veto ding ausgehandelt im bundesrat. irgendwas mit verteidigung aber ich weiß nicht mehr genau just spreading misinformation
@magdalena @baftasarbo ich denke lowkey, das ist verhandlungstaktik und bsw will irgendwas großes dafür
@adyzymberi @magdalena Ministerpräsidentinnenamt ist es jedenfalls nicht
@baftasarbo glaubst du, wagenknecht reagiert aus kränkung so? ich frage mich oft, wie das passieren konnte
@magdalena aus kränkung weswegen?
Die deutsche Autoindustrie rutscht in die Peripherie ab
Macht der Spiegel hier Wahlkampf für die AfD? Wenn man sich Rechte aufs Cover packt, dann sollte man das wirklich auf eine Art tun, die sie nicht mega ikonisch aussehen lässt. Das hier kann sich Ulrich Siegmund doch einrahmen und ins Wohnzimmer hängen 😂
@thomaszimmermann Diese "Entzauberungsversuche" sind unerträglich. Offensichtlich klappt es seit über 10 Jahren nicht die bereits bekannten rechtsextremen Netzwerke hinter der AfD "aufzudecken".
Ich habe den Artikel überflogen und der Spiegel schafft es nicht konkret inhaltlich zu nennen was schlecht an der AfD bzw. an deren Politik ist. Stattdessen wird moralisch gewertet, dass er aus opportunistischen Gründen der CDU beigetreten, 2014 zur AfD geswitcht ist, dass es ihm während der Corona Zeit den Stecker gezogen hat und dass er ein rechtsextremes Umfeld hat. Das ist ja völlig undenkbar, dass ein AfD Politiker eine rechtsextreme Vergangenheit hat oder ein rechtsextremes Umfeld.
Danke lieber Spiegel für diese brillante Analyse, wie wir sie nie zuvor gesehen haben. Jetzt müssen doch mal die AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt aufwachen nach diesen brandheißen Informationen 🤡
Das BSW will der AfD potenziell durch Enthaltung im lezten Wahlgang zum Posten des Ministerpräsidenten verhelfen. Wagenknecht meint die Brandmauer sei gescheitert, man könne eine Partei mit 40 Prozent der Wählerstimmen nicht kategorisch ausschließen. Hauptsache die CDU wird abgesetzt, egal was danach kommt.
Unterstützung der AfD, um das “weiter so” zu beenden und die Brandmauerpolitik der etablierten Parteien sind dabei nur zwei Seiten der selben Medallie: Politik ohne Inhalte, ohne die Widersrpüche des Status Quo zu benennen oder auflösen zu wollen. Das müsste die ehemalige Vorsitzende der kommunistischen Plattform aber eigentlich besser wissen
@baftasarbo glaubst du, wagenknecht reagiert aus kränkung so? ich frage mich oft, wie das passieren konnte
Das BSW will der AfD potenziell durch Enthaltung im lezten Wahlgang zum Posten des Ministerpräsidenten verhelfen. Wagenknecht meint die Brandmauer sei gescheitert, man könne eine Partei mit 40 Prozent der Wählerstimmen nicht kategorisch ausschließen. Hauptsache die CDU wird abgesetzt, egal was danach kommt.
Unterstützung der AfD, um das “weiter so” zu beenden und die Brandmauerpolitik der etablierten Parteien sind dabei nur zwei Seiten der selben Medallie: Politik ohne Inhalte, ohne die Widersrpüche des Status Quo zu benennen oder auflösen zu wollen. Das müsste die ehemalige Vorsitzende der kommunistischen Plattform aber eigentlich besser wissen