Diesen Journalismus hälste nur aus, wenn du süffen tust.
Jarne - he/him - 25 Jahre
Sonderpädagogik/Geschichte
AStA Vorstand
Geschichte der Arbeiterbewegung - Linke Theorie - Pädagogik - Ökonomie - ...
,,Die ganze alte Scheiße ist im Arsch."
Damit wir in Zulunft die Dinge, die geschehen werden, aber noch nicht geschehen sind, erfassen können und uns nicht überraschen lassen: Prolepse
Wortherkunft: von griechisch πρόληψις (prólēpsis), "Vorwegnahme, Vorgriff", zu προλαμβάνειν (prolambánein), "vorher ergreifen". Der Begriff stammt aus Rhetorik und antiker Philosophie und wird hier auf politische und gesellschaftliche Abläufe übertragen.
Definition: Prolepse nennen wir den Moment, in dem auf ein Ereignis A eine Folge B so selbstverständlich erwartet wird, dass B schon als geschehen gilt, bevor es passiert. Tritt B dann ein, überrascht es niemanden mehr und wirkt wie ein bloßer Ablauf, nicht wie etwas, das jemand entschieden hat.
Bedingung: B wird vorab als Vollereignis mitgedacht, also so behandelt, als sei es bereits gegeben.
Folgen: Alternativen und Verantwortliche geraten aus dem Blick, die Überraschung bleibt aus, und B erscheint als Automatismus statt als Entscheidung.
Abgrenzung: Eine zutreffende Vorhersage ist für sich genommen noch keine Prolepse. Entscheidend ist, dass B als bereits geschehen mitgedacht wird und nicht mehr als etwas, das man hätte anders machen können.
Was die Berliner Linke als Oppositionskraft gewinnen kann
@fabiannehring Wird ja jetzt nochmal spannend.
An alle, die Rot-rot-Grün für eine gute Idee halten: mit den Führungen dieser Parteien lässt sich selbst im Linken Berlin nicht verhandeln. Es gibt keine klaren 2 Lager.
Wie dringend will Elif Eralp Bürgermeisterin werden? Das erste Papier, welche die komplette Pali-Soli-Bewegung vor den Bus geworfen hat, sagt einiges dazu. Welche Zugeständnisse macht man jetzt? Oder zieht man den Schluss: mit denen geht es gerade nicht.
Es bleibt spannend.
Gibt es hier Menschen, die alles mit Obsidian machen?
Jetzt ist er bei den Kriegskrediten und dem Mord an Liebknecht angekommen, vielleicht sollte ich mich dazusetzen
@joshua Entschuldigen Sie, das hört sich ja spannend an. Wie stehen sie eigentlich zu dem Konzept des revolutionären Attentismus? 😂
Neue Literatur auf dem Schreibtisch.
Neue Literatur auf dem Schreibtisch.
Gerade eingestiegen und irgendwie direkt gecatched: arte.tv/de/videos/RC-028039/...
Ich diese Gesprächsreihe nur empfehlen: youtube.com/watch?v=rCCCemCN...
Französische Schülys und Lehrkräfte reißen gerade richtig einen ab.
der text von leandros fischer heute ist so spicy mich würde mal interessieren, was die community dazu denkt.
»Schließlich ist der Ansatz der antifaschistischen Wirtschaftspolitik von einem grundsätzlichen Missverständnis über die Ursachen des Faschismus geprägt.«
@adyzymberi Meine Frage ist nur: wie geht man mit den Parteirechten um, die jedes kämpferische Projekt torpedieren werden?
@adyzymberi Ich finde die Argumente im Großen und Ganzen richtig, aber es bleibt dennoch die Frage, was tut man in Berlin, zB, wenn man die Wahl gewinnt, die materiellen Voraussetzungen für linke Politik aber kaum vorhanden sind. Hier finde ich kommt das Argument an seine Grenzen –> linke Protestpartei auf Bundesebene auf jeden Fall, alles andere wäre zum Scheitern verurteilt, aber was macht man im Detail wenn der Regierungsauftrag kommt?
@lorenbalhorn @adyzymberi Der Regierungsauftrag kommt ja nicht nur, sondern man muss ihn auch annhemen oder den Gegenstandpunkt einnehmen und sagen: da machen wir nicht mit, hier gibt es nichts zu holen: da müsste man dann nur eine clevere Strategie draus machen, sodass das nicht nur Linke verstehen, sondern auch die Wähler.
@Schiebermatzen Der Witz ist ja, dass die Kommentare praktisch von überall, außer von den Berliner Landesverbänden selbst kommt.
@jensschwaab So wie hier: tagesschau.de/inland/innenpo...
Berlin hat sich in ein woke-islamistisches Kommunismus-Kalifat verwandelt – wenn man der bürgerlichen Presse Glauben schenkt. Seit Die Linke die Berlin-Wahl gewonnen hat, trommeln Mitte-Parteien und -Medien mit einer solchen Lautstärke gegen eine potenzielle Linksregierung, dass man für einen Moment vergessen könnte, dass sich die meisten Wählenden von ihrem Kreuz schlicht eine bezahlbarere Stadt erwarten.
Seit Sonntag wird das komplette Kulturkampf-Repertoire aufgefahren: Antisemitismus-Vorwürfe, SED-Vergleiche und – last but not least – die Vorstellung eines »Islamo-Gauchisme«, also der unheiligen Allianz zwischen Linken und Islamisten. So fordert ein leitender Redakteur des Spiegel auf X »verpflichtende Mauerspaziergänge für jeden Berliner Wahlberechtigten«, Jörg Thadeusz beendet seinen Kommentar über »dunkelrote Antisemiten« im rbb gleich mit einem »Am Yisrael Chai« und Ulf Poschardt fantasiert von einem Ende der Brandmauer, sollten Grüne und SPD »die Hamas« an die Macht bringen.
Für alle, die zwei Augen im Kopf und den Wahlkampf der Berliner Linken verfolgt haben, muten diese Zuschreibungen albern an. Sie dienen offensichtlich dem Zweck, Vergesellschaftung zu verhindern und dafür zu sorgen, dass die Mieten weiterhin den Großteil eines Gehalts verschlingen. Aber wenigstens haben sie auch einen positiven Effekt: Die kollektive »Rote Angst« vor diesen Veränderungen räumt endgültig mit dem Gerücht auf, die etablierten Medien seien links.
@magdalena Ich weiß gar nicht ob diese Leute so intentional handeln können und nicht vielmehr das wirklich glauben, was sie da schreiben.
Ich bin ja eigentlich ein Freund des Red Scare, weil er ein guter Indikator für unseren realen Einfluss ist, aber langsam überspannen sie den Bogen deutlich.
@jensschwaab Bis SPD und Grüne in Berlin einknicken.
Ebenso bemerkenswert, ist wie seit 3 Wochen konstruierte Antisemitismusvorwürfe wirklich systematisch und kampagnenartig gegen Die Linke ins Feld geführt wurden – offenbar erfolglos. Das muss auch eine Lehre für die Linkspartei sein: nicht einknicken, nicht über jedes Stöckchen springen, sondern Kopf hoch und durch. Unsere Forderungen sind populär, unsere Politik ist populär, und darauf gilt es aufzubauen ohne Wenn und Aber.
@lorenbalhorn Das wird jetzt aber noch mal schärfer. Heute auch ÖRR voll mit Linken Antisemitismus.
Die Neuköllner Linke hat mal wieder bewiesen dass man auch in einem traditionell konservativen Bezirk mit einem offensiven Wahlkampf der sich nicht der Springerpresse beugt linke Mehrheiten holen kann
@baftasarbo Mal schauen, ob die Linke Berlin im Gesamten das durchhält: der Antisemitismusvorwurf wurde scharf gestellt.