grüne, wenn plötzlich taktisch gegen sie gewählt wird: x.com/GrueneMission/status/2...
Die Linke und Mastodon 🚩
Socialize the Social Network 🦣!
Abgeklärter Kader laut jacobin.de/quiz
»The fact the richest man in the world is successfully meddling with elections all across Europe and America, should have you worry about all the other rich people that aren't publicly announcing it.«
Mamdani gründet ein Amt für Arbeitermacht
@magdalena Ja, total. Ich glaube, ein wichtiger Punkt ist auch, dass es in Frankreich inzwischen eine „Generation Mélenchon“ gibt. Am Anfang kam ein großer Teil seiner Unterstützung noch aus eher klassischen linken Milieus. Seit seiner ersten Präsidentschaftskandidatur 2012 sind aber immer neue Jahrgänge mit ihm politisiert worden, und seine Basis ist dabei zugleich viel breiter geworden. Gerade in den Vorstädten und quartiers populaires ist Mélenchon inzwischen extrem stark. 2022 holte er in Seine-Saint-Denis fast 50 Prozent, in Städten wie Saint-Denis oder La Courneuve sogar über 60 Prozent. Dazu kommt eine sehr junge Wählerschaft, von der viele vorher kaum oder gar nicht gewählt haben. Das ist schon eine ziemlich besondere Mischung: klassische Linke, junge Akademiker, migrantisch geprägte Vorstädte und Teile der urbanen Arbeiterklasse.
Und aus dieser Generation ist inzwischen auch krass gutes politisches Personal hervorgegangen. Clémence Guetté, Antoine Léaument, Rima Hassan, Emma Fourreau und noch viele andere sind alle noch relativ jung, aber politisch und medial schon extrem erfahren. Viele von denen könnten im Grunde morgen Verantwortung übernehmen. Deshalb hängt das Ganze auch nicht mehr nur an Mélenchon selbst. Er hat tatsächlich eine Bewegung aufgebaut, die ihn politisch überleben kann.
Das ist übrigens auch ein interessanter Unterschied zum RN. Der ist zwar elektoral enorm stark, hat aber bis heute größere Probleme, überall genügend erfahrenes und gut ausgebildetes Personal aufzubauen.
Heyho amigos, ich habe gerade A People's Tragedy von Orlando Figes fertig gelesen und bin jetzt auf der Suche nach einem guten Buch über die Geschichte der Sowjetunion aus einer eher linken Perspektive. Idealerweise peer-reviewed, aber gut lesbar. Kann sich um die Anfänge, die mittlere Phase oder ihren Zerfall drehen. Freue mich über Tipps! ✨️
@andyking Auch wenn es sich nicht explizit auf die Sowjetunion bezieht, sondern den kalten Krieg generell, so kann ich **The Triumph of Evil **(Austin Murphy) empfehlen. Veraltet, aber dennoch lesenswert ist auch Workers' Participation in the Soviet Union (Mick Costello). Folgende Bücher habe ich nicht gelesen, sind aber zu dem Thema auf meiner Liste:
- Human Rights in the Soviet Union (Albert Szymanski)
- Is the Red Flag Flying? The Political Economy of the Soviet Union Today (Albert Szymanski)
- Socialism in the Soviet Union (Jonathan Arthur)
Zu der Legitimität der letzten drei Bücher kann ich demnach selbstverständlich nichts sagen.
Ich habe meine Differenzen mit Costello und der kommunistischen Partei Großbritanniens, das Buch ist dennoch akkurat und schwer auf einer Faktenebene zu kritisieren.
Zu den Ermittlungen wegen Bestechlichkeit gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach kann ich nur sagen: Wer wirtschaftsnahe Manager-Typ-Sozialdemokraten will, kriegt wirtschaftsnahe Manager-Typ-Sozialdemokraten.
Deutschlands und Europas Hoffnung heißt Jean-Luc Mélenchon
tod der rechtsextremen free software szene. nie wieder heißt kein geld an omarchy und david heinemeier hansson
Es gibt einen guten Grund warum die AfD versucht die Tech Bubble als nächste Erweiterung des Wählerpotentials zu erreichen.
tod der rechtsextremen free software szene. nie wieder heißt kein geld an omarchy und david heinemeier hansson
Was die Mietwucher-App geleistet hat
@hannobruchmann Mit der Mietwucher.App hat sich Die Linke im Bundestag einen Schritt näher zum parlamentarischen Arm einer Bewegung gemacht, und das ist gut so!
hallo
@fabiangoldmann willkommen im Fediverse 🚩
@Entelegenz Konkretes gibts dazu nach wie vor nichts. Und natürlich wäre es für Ulrich Siegmund irre, auf das Amt zu verzichten. Aber vielleicht ließe sich auch beides verbinden: Zumindest hat sich jetzt Dieter Dehm zu Wort gemeldet und vorgeschlagen, Siegmund könnte einfach seine AfD-Parteimitgliedschaft ruhen lassen, dann wäre er parteilos und das BSW könnte ihn wählen. Also ja, es geht noch verrückter. Dehm selbst ist ja auch parteilos, vielleicht käme auch er fürs Amt infrage 😂
@thomaszimmermann @Entelegenz Das hat Dieter Dehm gesagt? Das ist komplett irre.
Ich komm nicht drauf klar: Nach der SPD gestern zeigen sich jetzt auch die Grünen offen für den BSW-Vorschlag eines »überparteilichen Ministerpräsidenten« für Sachsen-Anhalt. Ich war mir wirklich die längste Zeit nicht sicher, ob das BSW selbst das überhaupt ernst meint – es ist einfach so ein unpassend technokratisches Konzept für eine populistische Partei. Wenn das jetzt wirklich zum Tragen kommt, ist das der Plot Twist des Jahres.
@thomaszimmermann Marcant hat ja in einem Stream mal ganz bescheiden gesagt, dass er sich als Ministerpräsident Sachsen-Anhalts anbietet.
Zur Frage der Regierungsbeteiligung in Berlin hab ich eine längere Analyse im Debattenblog Licht und Luft geschrieben. Meine Grundthesen:
1. Bevor wir in eine Regierung gehen müssen wir prüfen, ob eine Regierungsbeteiligung der Berliner Linken angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse strategisch sinnvoll ist fur den langfristigen Aufbau des Sozialismus.
2. Der Staat sichert die Verwertungsbedingungen des Kapitals, seine Spielräume für Reformen im Interesse der Lohnabhängigen sind daher immer begrenzt.
3. Berlin ist dabei zusätzlich durch Bundesrecht, Schuldenbremse und ein Haushaltsdefizit von rund fünf Milliarden Euro eingeschränkt, eine Koalition wäre zudem nur mit SPD oder Grünen möglich, die das Zeil einer sozialistischen Transformation nicht teilen.
4. Die historische Bilanz linker Regierungsbeteiligung in Berlin zeigt Sozialabbau, Privatisierungen und massive Stimmenverluste statt sozialistischer Gestaltung, sowie daraus resultierende sinkende Wahlergebnisse.
5. Ohne durchgesetzte Vergesellschaftung und eine breite außerparlamentarische Mobilisierung würde Regierungsbeteiligung nur neoliberale Sachzwänge verwalten und der AfD nützen, weshalb jetzt Opposition und der Aufbau einer organisierenden Klassenpartei zu priorisieren sind.
@fabiannehring ich wusste doch das mir der Name bekannt vor kam als ich den Instagram Post zum Artikel gesehen hab. Danke fürs Ausformulieren!
hallo
deutsche und österreichische schülerinnen können laut pisa studie immer schlechter lesen. so sieht die kurve aktuell in deutschland aus. der politiker, der mir versprich smartphones komplett aus dem öffentlichen raum zu verbieten, erhält nicht nur meine stimme, sondern auch mein gesamtes geld zur kampagnenfinanzierung.
@magdalena ain't reading that whole essay 🙄
ChatSkibidi, fass mal zusammen was da steht
DAS Lied zu den Wahlergebnissen der AfD in Sachsen-Anhalt
@ErikUden @snips Wenn man sich denn mal wenigstens auf das Diktum von Max Horkheimer besinnen würde, das gerade in den 90ern ja auch von vielen Antifas vertreten wurde: Wer vom Kapitalismus nicht reden wolle, soll zum Faschismus schweigen. Sollte doch gerade der eher antideutsch geprägten Szene in Leipzig durchaus geläufig sein.
"Eigene Themensetzung war schwierig."
Vlt. darf man dann nicht das Spiel der anderen Parteien mitspielen und muss sich konsequent gegen die Parteien der Mitte stellen, die den Sozialabbau vorantreiben.
PK der Linken: https://www.youtube.com/watch?v=YJM_GvXHSYk
@Schiebermatzen ja, richtig schwer Inhalte zu setzen wenn man die der anderen kopiert 😐
Wenn ich so die Reaktionen zur Wahl in Sachsen-Anhalt aus meinem alten Kiez Connewitz sehe, wird mir immer klarer, wie groß mit der geographischen auch die politische Distanz geworden ist.
Das ist jetzt vielleicht hart, aber man muss hier von identitärer Antifa sprechen, ganz nach Erich Fried:
»Ein Faschist, der nichts ist als ein Faschist, ist ein Faschist. Ein Antifaschist, der nichts ist als ein Antifaschist, ist kein Antifaschist.«
Stay safe Leute, konkreter Selbstschutz wird wahrlich so nötig wie seit den 90ern nicht mehr. Aber Antifa als politisches Programm, wenn es denn je eins war, ist gescheitert.
@snips Ich glaube das Antifaschismus als politisches Programm reichen würde, würden wir diese Ideologie mit Inhalt (und Antikapitalismus) füllen. Da wir Wirtschaft und Faschismus getrennt voneinander sehen, reicht Antifaschismus als Programm nicht.
Die Swingstates hätten das noch retten können