Top oder Flop? Was sagt ihr?
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Mein initialer Gedanke: Wenn deine Ideen falsch umgesetzt werden können, lag es dann an den Umsetzenden oder an den Ideen? Vielleicht waren die Ideen auch nicht klar von ihrer Missgestaltung abgegrenzt?
Dafür finde den Begriff der nicht-reformistischen Reformen wieder sehr passend: Wenn das, was sie vorschlägt, tatsächlich so klar ist, dass sie nicht die gegenwärtigen Verhältnisse reproduzieren, und so verstehe ich sie ja auch in ihrem Wunsch, dann hat es Potential. Sobald es aber reformistisch gewendet werden kann — so ist zumindest der deutsche Titel „Ein Kapitalismus der allen nützt“ — sag ich Flop.
@janniskoester ich sehe in ihrer Arbeit generell eine Leerstelle was die Machtfrage angeht, damit kann sie auch nicht erklären warum bürgerliche Regierungen vielleicht andere Ziele haben als wir. Und genau das nicht-reformistische fehlt ja auch, dass jede Reform auch die Machtverhältnisse verschieben muss. Also zu viel Markt vs. Staat und zu wenig Klasse in der Analyse?