Ich hoffe hier auf spannende Diskussionen, was gegen Spekulation und und für einen sinnvollen Umbau unserer Gesellschaft in eine internationale solidarische Orientierung geschehen kann ...
Willkommen! ❤️🔥
Diskussion
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Ich hab meinen take zum BSW zu einem Kommentar ausgebaut ✨
Die Brandmauer ist gescheitert – das BSW aber auch
Die Brandmauer ist gescheitert – das BSW aber auch
Bei Kelvion gehen die Klassenkämpfe im Osten in die nächste Runde
Ich hoffe hier auf spannende Diskussionen, was gegen Spekulation und und für einen sinnvollen Umbau unserer Gesellschaft in eine internationale solidarische Orientierung geschehen kann ...
Trumps Basis bröckelt
Ein CDU-Bürgermeister aus Sachsen-Anhalt ruft dazu auf, am 6. September AfD zu wählen, wünscht ihr die absolute Mehrheit und spendet ihr 10.000 Euro. Wenn das kein Anzeichen dafür ist, dass die Landtagswahl die Union zerschießen könnte, dann weiß ich auch nicht.
@thomaszimmermann Wow!
Ein CDU-Bürgermeister aus Sachsen-Anhalt ruft dazu auf, am 6. September AfD zu wählen, wünscht ihr die absolute Mehrheit und spendet ihr 10.000 Euro. Wenn das kein Anzeichen dafür ist, dass die Landtagswahl die Union zerschießen könnte, dann weiß ich auch nicht.
Klare Haltelinien zu kommunizieren – und diese in Verhandlungen notfalls auch einzuhalten – ist vor allem GERADE sinnvoll, wenn man unbedingt Regieren möchte. Wer die Ernsthaftigkeit seiner Haltelinien demonstriert, hat in zukünftigen Koalitionsverhandlungen viel mehr Leverage.
Umgekehrt wäre es für zukünftige Verhandlungen und Wahlkämpfe natürlich vollkommen fatal, diese roten Linien erst zu formulieren und dann nicht einzuhalten. Das Worst-Case-Szenario wäre ein links-geführtes Berlin ohne die Enteignung der Wohnungskonzerne.
Stattdessen wird es aber oft so dargestellt, als wenn alle Befürworter von Haltelinien diese ja nur vorschieben würden, um eine Regierungsbeteiligung in Berlin prinzipiell zu verhinden. Not true at all.
Klare Haltelinien zu kommunizieren – und diese in Verhandlungen notfalls auch einzuhalten – ist vor allem GERADE sinnvoll, wenn man unbedingt Regieren möchte. Wer die Ernsthaftigkeit seiner Haltelinien demonstriert, hat in zukünftigen Koalitionsverhandlungen viel mehr Leverage.
Umgekehrt wäre es für zukünftige Verhandlungen und Wahlkämpfe natürlich vollkommen fatal, diese roten Linien erst zu formulieren und dann nicht einzuhalten. Das Worst-Case-Szenario wäre ein links-geführtes Berlin ohne die Enteignung der Wohnungskonzerne.
Wie Argentiniens Opposition mundtot gemacht wird
Islamismus und Rechtsextremismus sind kein Gegensatz
@Xenophanes Als Marxist kann ich deine Trennung zwischen "Unternehmer" und "Anleger" nicht so ganz nachvollziehen. Beide beuten Lohnabhängige aus, indem sie sich die Arbeit anderer aneignen. Der Unterschied besteht nur darin, dass der eine sich die Mehrarbeit als Mehrwert als Unternehmergewinn einstreichen, der andere als Zins oder Dividende. Es ist ja keine moralische Frage, wie man zu Unternehmern oder Anlegern steht. Linke lehnen Unternehmer wie Anleger als Charaktermasken ab und nicht als Individuen, weil sie als mit "Willen und Bewusstsein begabtes Kapital", als "Charaktermasken" des Kapitals fungieren. Marx schrieb das im Vorwort zum Kapital auch selbst so. Die Kapitalist*innen sind "die Personifikation ökonomischer Kategorien [.] Träger von bestimmten Klassenverhältnissen und Interessen", und er sagt dazu "Weniger als jeder andere kann mein Standpunkt […] den einzelnen verantwortlich machen für Verhältnisse, deren Geschöpf er sozial bleibt, so sehr er sich auch subjektiv über sie erheben mag." (MEW 23, S. 16)
Privat können das trotzdem super Menschen sein, die versuchen im Rahmen der falschen Verhältnisse richtig zu handeln oder eben auch richtige Schweine. Das bleibt individuell zu beurteilen. Erst da greift sinnvollerweise ein moralisches Urteil, nicht schon bei der Funktion im Kapitalismus.
@Xenophanes damn, es braucht hier ne Korrekturfunktion. Meinte natürlich Mehrwert und Mehrarbeit ertc.pp.
@Xenophanes Als Marxist kann ich deine Trennung zwischen "Unternehmer" und "Anleger" nicht so ganz nachvollziehen. Beide beuten Lohnabhängige aus, indem sie sich die Arbeit anderer aneignen. Der Unterschied besteht nur darin, dass der eine sich die Mehrarbeit als Mehrwert als Unternehmergewinn einstreichen, der andere als Zins oder Dividende. Es ist ja keine moralische Frage, wie man zu Unternehmern oder Anlegern steht. Linke lehnen Unternehmer wie Anleger als Charaktermasken ab und nicht als Individuen, weil sie als mit "Willen und Bewusstsein begabtes Kapital", als "Charaktermasken" des Kapitals fungieren. Marx schrieb das im Vorwort zum Kapital auch selbst so. Die Kapitalist*innen sind "die Personifikation ökonomischer Kategorien [.] Träger von bestimmten Klassenverhältnissen und Interessen", und er sagt dazu "Weniger als jeder andere kann mein Standpunkt […] den einzelnen verantwortlich machen für Verhältnisse, deren Geschöpf er sozial bleibt, so sehr er sich auch subjektiv über sie erheben mag." (MEW 23, S. 16)
Privat können das trotzdem super Menschen sein, die versuchen im Rahmen der falschen Verhältnisse richtig zu handeln oder eben auch richtige Schweine. Das bleibt individuell zu beurteilen. Erst da greift sinnvollerweise ein moralisches Urteil, nicht schon bei der Funktion im Kapitalismus.
Super interessantes Format!
@ant @magdalenaberger_18 dankeschön! ich fand auch, dass es extrem ergiebig war. also es werden sehr viele informationen in sehr kurzer zeit transportiert.
Ein Gesetz macht noch keinen Frieden
Hier wurde nicht nur latenter und offener Rassismus in der Gesellschaft durch eine völlig übertriebene Berichterstattung befeuert. Er wurde als Vertreter der „Wokeness“ identifiziert UND war schwarz. Daran konnten sich also nicht nur Hardcore-Rassisten, sondern auch Dieter-Nuhr-schauende, vermeintliche Vernunftbürger abarbeiten.
Besonders den Aufmerksamkeitsvergleich mit ähnlichen Fällen und die krasse Diskrepanz dazwischen beschreibt der Artikel von Ash Sarkar sehr gut.
Es wundert mich gar nicht, dass die konservative und rechte Presse inzwischen mehr Negatives über Wokeness schreibt als die liberale Presse Positives. Zum Beispiel hatte „FAZ.net“ (und nicht „Zeit Online“) vor ein paar Tagen einen Artikel über Blackfacing in der Provinz - und zwar als Hauptmeldung. Man hat ohne größeren Anlass eine Reporterin geschickt, nur um herauszufinden, wie es um den ersehnten Skandal steht, den man selbst herbeischreiben will. Der Artikel selbst will das Ganze differenziert betrachten, jedoch kann man zwischen den Zeilen lesen, wie enttäuscht die Autorin ist, dass der große Skandal ausbleibt.
Bei aller berechtigten Kritik an Phänomenen wie der „Corporate Wokeness“ – der Zeitgeist hat sich gedreht und Firmen rücken schneller wieder davon ab, als Boris Palmer das N-Wort aussprechen kann – treibt die Hetze gegen Wokeness inzwischen auch auf der linken Seite Blüten, die ich nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich denke, das Thema wird eine Gratwanderung für die Linken: Rassismus und Ausgrenzung bekämpfen und gleichzeitig aufzeigen, wie die Rechte Kulturkämpfe ausnutzt, um zu punkten, und wie Verfehlungen aufgeplustert werden, wenn es die „Richtigen“ trifft.
Das macht aber leider Jason Arday nicht wieder lebendig...
@AndroiDreams ja, ich habe darüber in letzter zeit auch vermehrt nachgedacht. also ich frage mich, ob diese vehemente ablehnung (die es ja aus guten gründen gibt) langfristig dazu führt, dass auch die kleinen errungenschaften davon einfach verpuffen. dafür gibts ja schon viele indizien, männerbündelei in der linken ist ja zb auch wieder etwas, wo es heute niemanden mehr so richtig juckt und es vor ein paar jahren schon ein zumindest kleines level an sanktion dafür gegeben hat. das ist natürlich nicht das gleiche wie solche rassistischen hetzkampagnen, aber die empathielosigkeit, mit der sie selbst auf den fall geschaut hat, die ash in dem text beschreibt, hat auch in mir einen solchen reflexionprozess ausgelöst.
Amazon läuft Sturm gegen New Yorks Gesetz für bessere Arbeitsbedingungen
Ist das Faschismus oder (noch) nicht?
Super interessantes Format!