,,Von denen, die den Fragebogen ausfüllten, gaben indes rund zwei Drittel mit Blick auf ihr Interesse am Wehrdienst auf einer Skala von null bis zehn den Wert null an."
Zwei Drittel. 0 von 10, the kids are alright.
Diskussion
Jarne - he/him - 25 Jahre
Sonderpädagogik/Geschichte
AStA Vorstand
Geschichte der Arbeiterbewegung - Linke Theorie - Pädagogik - Ökonomie - ...
,,Die ganze alte Scheiße ist im Arsch."
,,Von denen, die den Fragebogen ausfüllten, gaben indes rund zwei Drittel mit Blick auf ihr Interesse am Wehrdienst auf einer Skala von null bis zehn den Wert null an."
Zwei Drittel. 0 von 10, the kids are alright.
Was sind denn die konkreten Kriterien für einen "überparteilichen" Kandidaten und wer würde konkret diese Rolle füllen können?
Als ob die AfD nach einem historischen Wahlergebnis diesem Vorschlag zustimmt und auf den Posten freiwillig verzichtet. Die haben den Laden dort fest in der Hand. Wenn es nicht nach deren Nase laufen wird, werden sie einfach auf Neuwahlen setzen und sich potenziell die restlichen 2-3 Sitze für die Absolute Mehrheit holen.
@Entelegenz @thomaszimmermann Das wird dann so ein rechter Prof. von der Uni in Magdeburg. 😂
"Eigene Themensetzung war schwierig."
Vlt. darf man dann nicht das Spiel der anderen Parteien mitspielen und muss sich konsequent gegen die Parteien der Mitte stellen, die den Sozialabbau vorantreiben.
PK der Linken: https://www.youtube.com/watch?v=YJM_GvXHSYk
Hot Take: Die Linke hat in Sachsen-Anhalt vor allem deswegen abgekackt (bis zu 4 % im Vergleich zu dem Umfragen verloren ), weil sie den Menschen mit der Ankündigung die CDU zu stützen letztlich versprochen hat, den beschissenen Status Quo zu verteidigen. Die Linksliberalen wählten lieber das Original, die Grünen . Die Strategie und Politik der in Sachsen-Anhalt domierenden Reformer*innen in der Linken ist es, die heute krachend gescheitert ist. Die Linke, auch in Berlin , muss jetzt daraus lernen und einen vom politischen Zentrum unabhängigen eigenen sozialistischen Kurs fahren.
@fabiannehring Meine Sorge: die Linke kann den Kurs nicht wechseln, da die Reformer:innen weiterhin dominant ihre Strategie in der Partei aufrecht erhalten können.
Und welchen Kurs soll man einschlagen? Sozialistische Kampfpaetei in der Opposition? Das findet auch keiner Mehrheit.
Es ist gerade nicht leicht.
Es sieht danach aus, dass der unwägbarste aller Fälle eintreten könnte: Die AfD hat keine absolute Mehrheit, aber das Anti-AfD-Lager auch nicht, und dazwischen steht das BSW.
Dessen Vorschlag, eine überparteiliche Regierung mit wechselnden Mehrheiten einzusetzen, wurde bislang von kaum jemandem ernst genommen. Das BSW könnte aber auch doch noch durch Enthaltung im dritten Wahlgang eine AfD-Minderheitsregierung ermöglichen, was Ulrich Siegmund aber im Vorfeld abgelehnt hat. Oder es könnten ein paar CDU-Abgeordnete, die mit der AfD sympathisieren, einfach überlaufen. Wie der Wahlspruch von Siegmund lautet: »Alles ist möglich.« Oder haltet ihr irgendeines dieser Szenarien für komplett ausgeschlossen?
@thomaszimmermann Ich denke 3 CDUler laufen noch über, da die in dieser Partei keine Zukunft für ihre Karriere sehen.
@thomaszimmermann @marlenborchardt Ja, für eine konkret-historische Analyse der Kräfteverhältnisse ist Klasse zu grob. Mit Klassenfraktionen kommt man aber schon weiter. Es lohnt sich ja schon sich anzugucken, aus welche Kapitalfraktionen heraus die AfD z.B. unterstützt wird und welche Wirtschaftsverbände und Lobbygruppen an einer Normalisierung der AfD und damit einer Integration in den herrschenden Block an der Macht arbeiten .
@fabiannehring @thomaszimmermann @marlenborchardt + welche Fraktionen + Segmente die AFD von untern her stark machen und aus welchen Gründen.
Diesen Sommer wieder was gelernt: ,,revolutionärer Attentismus" - das Warten der Kautsky SPD vor dem ersten Weltkrieg auf eine Evolution hin zum Sozialismus: durch Stimmenzuwachs + Verschärfung der Krisen.
Die Beschäftigung mit der Vorkriegs-SPD zeigt, wie reflektiert man heute sein sollte, wenn man Bezug auf die Arbeiter:innenbewegung für heutige Politiken nimmt, da selbst die stärkste der Parteien ihr Ziel nicht erreichen konnte/wollte.