@magdalena Luisa ist bei einem Thema auf Reformismus und Kompromissmus unterwegs, wo es keinen geben kann und wird mit diesem Wirtschaftssystem.
Als ob konkurrierende Staaten auf Wachstum und somit auch Wohlstand und ihre globalpolitische Stellung gefährden, um den Klimawandel zu bekämpfen. Solange es den kurz bis mittelfristigen Interessen dienlicher ist dem Klima zu schaden, wird man bei politischen Entscheidungsträger und vor allem bei Eigentümern der Produktionsmittel keine Kompromisse oder Reformen erwarten können.
Greta Thunberg hat es verstanden, während sich Luisa leider in einer Sachgasse befindet und heftig gegen die Wand fahren wird.
In diesem Sinne fallen mir zwei gute Zitate und passende Zitate von Dietrich Bonhoeffer ein (es lohnt sich mit diesem Menschen auseinandersetzen!), der heftigst seine tiefsten Grundüberzeugungen über Bord werfen musste, weil es schlicht keine Kompromisse gab im Nationasozialismus.
- „Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.“
- „Der Radikalismus haßt die Zeit, der Kompromiß haßt die Ewigkeit; der Radikalismus haßt die Geduld, der Kompromiß haßt die Entscheidung.“
Das soll natürlich kein Aufruf oder Verharmlosung zur Gewalt werden oder die Gleichsetzung von der Klimakrise mit dem dritten Reich, sondern zur kritischen Auseinandersetzung dienen, ob es beim Klimawandel wirklich wichtig ist Kompromisse einzugehen oder moralische "richtige" Mittel für den Protest zu wählen, während Profiteure den Lebensraum aller Lebewesen zerstören, jene Moral sowie Kompromisse für Profite schnell über Board werfen und für viel Leid und Tod verantwortlich sein werden bzw. bereits sind.