Ich komm nicht drauf klar: Nach der SPD gestern zeigen sich jetzt auch die Grünen offen für den BSW-Vorschlag eines »überparteilichen Ministerpräsidenten« für Sachsen-Anhalt. Ich war mir wirklich die längste Zeit nicht sicher, ob das BSW selbst das überhaupt ernst meint – es ist einfach so ein unpassend technokratisches Konzept für eine populistische Partei. Wenn das jetzt wirklich zum Tragen kommt, ist das der Plot Twist des Jahres.
@thomaszimmermann Marcant hat ja in einem Stream mal ganz bescheiden gesagt, dass er sich als Ministerpräsident Sachsen-Anhalts anbietet.
Was sind denn die konkreten Kriterien für einen "überparteilichen" Kandidaten und wer würde konkret diese Rolle füllen können?
Als ob die AfD nach einem historischen Wahlergebnis diesem Vorschlag zustimmt und auf den Posten freiwillig verzichtet. Die haben den Laden dort fest in der Hand. Wenn es nicht nach deren Nase laufen wird, werden sie einfach auf Neuwahlen setzen und sich potenziell die restlichen 2-3 Sitze für die Absolute Mehrheit holen.
@Entelegenz @thomaszimmermann Das wird dann so ein rechter Prof. von der Uni in Magdeburg. 😂
@Schiebermatzen @Entelegenz Oder irgendein Unternehmer, so als hätte Team Freiheit die Wahl gewonnen.
@Entelegenz Konkretes gibts dazu nach wie vor nichts. Und natürlich wäre es für Ulrich Siegmund irre, auf das Amt zu verzichten. Aber vielleicht ließe sich auch beides verbinden: Zumindest hat sich jetzt Dieter Dehm zu Wort gemeldet und vorgeschlagen, Siegmund könnte einfach seine AfD-Parteimitgliedschaft ruhen lassen, dann wäre er parteilos und das BSW könnte ihn wählen. Also ja, es geht noch verrückter. Dehm selbst ist ja auch parteilos, vielleicht käme auch er fürs Amt infrage 😂
@thomaszimmermann @Entelegenz Das hat Dieter Dehm gesagt? Das ist komplett irre.
@thomaszimmermann ich finde das BSW so faszinierend, weil diese Plot Twists von denen andauernd kommen. man rechnet mit irgendwas und zack, die machen das Gegenteil.
auf jeden Fall ist der Vorschlag quasi ein Aufgeben.