wien ist truly italien
@magdalena Ich prognostiziere überproportional viele Clicks aus Österreich für »Hitzewellen sind politisch« über die kommenden zehn Tage.
Diskussion
wien ist truly italien
@magdalena Ich prognostiziere überproportional viele Clicks aus Österreich für »Hitzewellen sind politisch« über die kommenden zehn Tage.
wien ist truly italien
@lorenbalhorn @SpittyO ich hatte mal ne längere Diskussion mit nem Grünen Ratsherren, weil ich auch gefragt hab, ob er schon immer der Meinung war wie jetzt. Und da meinte er, "Klar, damals im kalten Krieg war ich auch Pazifist. Aber da hätten wir auch niemals gedacht, dass es mal Krieg in Europa geben könnte."
Und ich glaub so einen kafkaesquen Satz werd ich nie wieder hören.
lmao
Ich kann auf einer emotionalen Ebene die Reaktion vor dem russischen Angriff durchaus nachvollziehen, es ist dennoch schauderhaft, wie schnell die antimilitaristische Tradition aufgegeben wird von breiten Teilen des linksliberalen Spektrums.
@lorenbalhorn @SpittyO ich hatte mal ne längere Diskussion mit nem Grünen Ratsherren, weil ich auch gefragt hab, ob er schon immer der Meinung war wie jetzt. Und da meinte er, "Klar, damals im kalten Krieg war ich auch Pazifist. Aber da hätten wir auch niemals gedacht, dass es mal Krieg in Europa geben könnte."
Und ich glaub so einen kafkaesquen Satz werd ich nie wieder hören.
Langsam macht mir die Aufrüstungsbereitschaft in Deutschland immer mehr angst. Gestern lief im Deutschlandfunk eine Diskussionsrunde über das Thema "Wird die Autoindustrie zur Aufrüstungsindustrie". Viele Anrufer wirkten so, als seien sie schon komplett auf dem Film, dass Deutschland aufrüsten muss und brachten auch schon Ideen ein, was die Autokonzerne als sogenannte "dual use Produkte" herstellen können. Das ganze macht mich echt traurig. #Kriegstüchtigkeit #Aufrüstung
Ich kann auf einer emotionalen Ebene die Reaktion vor dem russischen Angriff durchaus nachvollziehen, es ist dennoch schauderhaft, wie schnell die antimilitaristische Tradition aufgegeben wird von breiten Teilen des linksliberalen Spektrums.
Folgendes: Wir kündigen das morgen auch groß öffentlich an, aber wir haben eine monatliche Advice-Kolumne von Şeyda Kurt entworfen. Den ersten Text könnt ihr hier schon lesen, da geht es darum, wie man damit umgehen soll, wenn der Partner (zumindest beruflich) andere Werte vertritt als man selbst. Wenn ihr selbst eine Frage habt, dann stellt sie gerne hier. Ich glaube, das kann super spannend werden: jacobin.de/kann-ich-als-link...
Schon wieder unzureichende Auswahlmöglichkeiten. Wann werd ich mal abstimmen können 🤷🏽♂️
@christianhofmann wo? haha
@SpittyO wir hatten vor ein paar wochen mal diesen text, der mit blick auf KI die frage von dual use ziemlich gut aufgeworfen hat, es ist wirklich truly scary jacobin.de/kohle-ki-kriegswi...
@magdalena Danke dir. Werde ich mir definitiv mal durchlesen.
Langsam macht mir die Aufrüstungsbereitschaft in Deutschland immer mehr angst. Gestern lief im Deutschlandfunk eine Diskussionsrunde über das Thema "Wird die Autoindustrie zur Aufrüstungsindustrie". Viele Anrufer wirkten so, als seien sie schon komplett auf dem Film, dass Deutschland aufrüsten muss und brachten auch schon Ideen ein, was die Autokonzerne als sogenannte "dual use Produkte" herstellen können. Das ganze macht mich echt traurig. #Kriegstüchtigkeit #Aufrüstung
Schon wieder unzureichende Auswahlmöglichkeiten. Wann werd ich mal abstimmen können 🤷🏽♂️
@christianhofmann @magdalena @Marlene Ja, was ist mit »Partei« und »Fortschritt«?
@thomaszimmermann @magdalena @Marlene jep. für die hätte ich gevotet...
@jonasthiel_32 jetzt aber!
@lorenbalhorn ah, nice
Ok, das mit dem zitieren funktioniert noch nicht so ideal glaub ich
@jonasthiel_32 jetzt aber!
@magdalena @Marlene komische Auswahl an Ausgaben irgendwie !?
@christianhofmann @magdalena @Marlene Ja, was ist mit »Partei« und »Fortschritt«?
ich habe in den letzten wochen gemerkt, dass ich zu voll vielen themen nicht mehr so richtig was zu sagen habe, weil sich die argumente immer wiederholen in die unendlichkeit. aber dann wurde ich heute morgen von so einer klassischen woke vs. antiwoke musik-diskussion getriggert (eine junge musikerin hat dem austropop star ludwig hirsch pädophilie vorgeworfen, dabei hat er die mit seinen texten eigentlich kritisiert). das füllt jetzt wochenlang Feuilleton in österreich als hätten wir 2018
dabei gehts auch viel um falco und ähnliche künstler , der wird ja als nationalheld bis auf blut verteidigt. und grad bei falco denke ich mir immer wieder, ich kann so ein richtiges fan-sein, und die psychologischen gefühle dahinter, irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen. bei ihm ist der sexismus und die gewalt gegenüber frauen total offensichtlich. dass es teil von fankultur ist, sowas zu leugnen, hat mich immer gleichzeitig fastiniert und irritiert. also was menschen dazu bringt, dieses bild einer idealen person immer aufrecht zu erhalten.
ich habe in den letzten wochen gemerkt, dass ich zu voll vielen themen nicht mehr so richtig was zu sagen habe, weil sich die argumente immer wiederholen in die unendlichkeit. aber dann wurde ich heute morgen von so einer klassischen woke vs. antiwoke musik-diskussion getriggert (eine junge musikerin hat dem austropop star ludwig hirsch pädophilie vorgeworfen, dabei hat er die mit seinen texten eigentlich kritisiert). das füllt jetzt wochenlang Feuilleton in österreich als hätten wir 2018
guten morgen, ich bin heute schon richtig auf eine kulturkampf-debatte reingefallen, wo kann ich zu kreuze kriechen.
Man muss sich auch im Kopf behalten, dass man eine Verhinderungsregierung nicht an Bedingungen knüpfen kann.
Man kann nicht sagen, wir koalieren mit der CDU um eine AfD-Regierung zu verhindern, aber nur, wenn wir das und das dafür bekommen. Damit setzt man sich sofort der Kritik aus, man würde nicht alles tun, um die AfD zu verhindern.
Man muss entweder jede Haltelinie abreißen oder von Anfang an sagen, dass die Taktik, die AfD durchs regieren zu bekämpfen, nicht funktionieren wird und es deshalb sein lassen. Bei der Frage gibt es kein fence sitting.
Ok, das mit dem zitieren funktioniert noch nicht so ideal glaub ich
Man muss sich auch im Kopf behalten, dass man eine Verhinderungsregierung nicht an Bedingungen knüpfen kann.
Man kann nicht sagen, wir koalieren mit der CDU um eine AfD-Regierung zu verhindern, aber nur, wenn wir das und das dafür bekommen. Damit setzt man sich sofort der Kritik aus, man würde nicht alles tun, um die AfD zu verhindern.
Man muss entweder jede Haltelinie abreißen oder von Anfang an sagen, dass die Taktik, die AfD durchs regieren zu bekämpfen, nicht funktionieren wird und es deshalb sein lassen. Bei der Frage gibt es kein fence sitting.