Vor den Wahlen in Berlin haben wir ein Wahlforum mit über 100 Mieter*innen im Rollberg-Kiez in Neukölln veranstaltet. Politiker*innen von CDU, SPD, Linke und Grünen müssen sich für gerechte Sanierungen einsetzen und Druck auf den landeseigenen Wohnungskonzern STADT UND LAND machen, damit Mängel wie Schimmel und kaputte Fenster endlich behoben werden!
Erfahrungsberichte, Strategien und Vernetzung aus der linken Bewegungspraxis.
@joshua Ein Ansatz ist oft über das Heizen und die teuren Nebenkostenabrechnungen: Gaspreise sind teuer und unberechenbar, Wärmepumpen sind nachhaltiger und günstiger. Wenn dann noch schlecht gedämmt ist oder Fenster kaputt sind, kommen Klima- und Mieteninteressen schnell zusammen, auch die Themen auf den ersten Blick nicht so eng verbunden sind.
@dw_enteignen Und wenn ihr von »ziellosen« Phasen sprecht – wie ist diese Entwicklung abgelaufen hin zu der Organizing-Arbeit, die ihr jetzt auch abseits vom Kampf für die Umsetzung des Volksentscheids macht? Wie hat man es geschafft, die aktiven Leute »bei der Stange« zu halten, bzw. gab es dieses Problem jemals?
Hatte 2021 für meine BA viel mit Aktivist*innen von DWE gesprochen und bin danach erst vor anderthalb Jahren wieder nach Berlin und mit DWE in Kontakt gekommen – hab' definitiv das Gefühl, dass ihr euch in der Zeit stark gewandelt habt und mich daher auch persönlich oft gefragt, wie genau die neue politische Situation zu einem Wandel in der Orga geführt hat 👀
@soziale_waermewende Ich finde das Zusammenbringen der Mieten- und Klimabewegung auch ziemlich genial – aber macht es das in der Praxis denn einfacher oder schwieriger, neue Mieter zu organisieren?
Könnte mir vorstellen, dass viele Menschen den Kampf gegen die Klimakrise erstmal nicht mit ihrem eigenen (finanziellen) Interesse als Mieter in Verbindung bringen... 👀
Ohne Kiezteams keine Vergesellschaftung!
Wir sind Aktive aus der Mieten- und Klimabewegung und kämpfen für die soziale Wärmewende. In ganz Deutschland organisieren wir uns in lokalen Initiativen. Wir wollen sinnvolle Sanierungen durchsetzen: ohne Mieterhöhungen, unter Mitbestimmung der Mieter*innen. Wir wehren uns gegen riesige Heizkosten-Abrechnungen, die Mieter*innen in Existenznot bringen und zeigen, dass wir eine Zukunft ohne Gas brauchen!