Ich habe zu unserer neuen Ausgabe den Leitartikel beigetragen – über Antifaschismus als Kulturkampf, als Arbeiterbewegung, als Wirtschaftspolitik – und bin offen dafür, jeden Punkt zu diskutieren. Inklusive Corocodoc als Metapher 😄
jacobin.de/antifaschismus-ku...
@thomaszimmermann ich gerate bei diesen diskussionen immer in die selbe sackgasse, undzwar: was macht man mit den ganzen menschen, die "noafd" zu ihrer persönlichkeit machen? die sind ja unverhältnismäßig laut und produktiv, was ja an sich total gut ist, (sagst du im artikel ja auch). also wie geht man damit um, dass diese art von antifaschismus in deutschland schon als der herrschende antifaschismus bezeichnet werden kann? Belehrt man sie? Bekehrt man sie? Legt man sich mit ihnen an? Wer ist alles Bündnispartner und bei wem kann man es direkt vergessen?
@adyzymberi Ausgewachsene und gefestigte Linksliberale kriegt man, glaube ich, nur sehr schwer bekehrt. Aber Anti-AfD-Proteste sind ja auch für ganz viele junge Leute mit das erste, was sie politisch machen. Für mich war es zum Beispiel eine Gegenkundgebung zu einem NPD-Wahlkampfstand (lange her). Aber ich würde sagen, die meisten geben sich damit nicht zufrieden, sondern suchen nach weiteren Antworten. Dann kommt es darauf an, welche politischen Organisationsangebote es in der Umgebung gibt. Und darauf, dass Partei und Gewerkschaft diese anpolitisierten Leute anziehen, aber selbst eine politische Kultur an den Tag legen, die viel reicher ist als »noAfD«.