DAS NEUE JOURNAL IST DA! und es sieht mal wieder genial aus. Hier könnt ihr alle Texte lesen und runterladen: jacobin.de/journal-2026-09-s...
Es geht um Sachsen-Anhalt!
Diskussion
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MORGEN kommt unser neues Journal! ich hoffe, ihr freut euch drauf. Wer errät das Thema?
der kollege @thomaszimmermann hat gestern ausgiebig für euch gelayouted
@magdalena Volksstimmefest??!?
hahaha! das wäre so geil
@magdalena @abaltner ich hab das gleiche Problem, falls es eine unkomplizierte Lösung gibt, freu ich mich auch!
@guillo_tin @abaltner ich kann euch beiden auf jeden Fall jetzt schon anbieten euch die zugänge für die autoren-profile zu geben, könnt ihr mir dafür kurz bei berger@jacobin.de schreiben? 😊
@magdalena Nein, du verstehst nicht! Der Begriff „Intifada” ist explizit nicht so gemeint wie er von dutzenden historischen Ereignissen und Menschen in der Region geprägt wurde, sondern bezieht sich auf die eine Intifada in der es Gewalt gegen die israelische Zivilbevölkerung gab. Genau so hat Dahabflex es gemeint, habe ich jetzt entschieden. Es ist nicht einfach ein arabisches Wort.
Es ist absolut taktisch Klug als Funktionär von Die Linke jetzt diesem vollkommen verdrehten Framing nachzugeben und die falsche Empörung nachzuahmen.
Denkt doch mal einer an die IDF (Israelische Armee) welche von Dahabflexs Worten nun zu tiefst beleidigt ist. Das ist schlimmer als ein Völkermord!
@ErikUden ich verstehe die reaktion tatsächlich einfach kommunikativ-taktisch nicht. warum auch nur irgendwie inhaltlich auf was eingehen? also niemand hat was davon.
Hmm dieser Adam Baltner Typ schreibt ziemlich interessante Texte!
(Ernsthafte Frage: Kann frühere Jacobin-Autoren diese automatisch generierten Profile irgendwie mit den eigentlichen Profilien zusammenführen?)
@abaltner oh no! wir hatten eigentlich eine mail rausgeschickt, die ist leider nicht an alle rausgekommen. wir hatten das problem jetzt öfter, ich klär gleich mal, ob das bei dir im nachhinein auch gehen würde.
ich verstehe die Debatte um Dahabflex mal wieder überhaupt nicht. Man kann nicht Dahabflex einladen und sich nach dem medialen Eklat über seine Positionen beschweren? Gerade in solchen Situationen sollte man nicht nachgeben und rechte Kampagnen als das entlarven, was sie sind. Die bürgerliche Presse wird immer etwas finden, was ihr zu weit geht.
MORGEN kommt unser neues Journal! ich hoffe, ihr freut euch drauf. Wer errät das Thema?
Super interessantes Format!
@ant @magdalenaberger_18 dankeschön! ich fand auch, dass es extrem ergiebig war. also es werden sehr viele informationen in sehr kurzer zeit transportiert.
Hier wurde nicht nur latenter und offener Rassismus in der Gesellschaft durch eine völlig übertriebene Berichterstattung befeuert. Er wurde als Vertreter der „Wokeness“ identifiziert UND war schwarz. Daran konnten sich also nicht nur Hardcore-Rassisten, sondern auch Dieter-Nuhr-schauende, vermeintliche Vernunftbürger abarbeiten.
Besonders den Aufmerksamkeitsvergleich mit ähnlichen Fällen und die krasse Diskrepanz dazwischen beschreibt der Artikel von Ash Sarkar sehr gut.
Es wundert mich gar nicht, dass die konservative und rechte Presse inzwischen mehr Negatives über Wokeness schreibt als die liberale Presse Positives. Zum Beispiel hatte „FAZ.net“ (und nicht „Zeit Online“) vor ein paar Tagen einen Artikel über Blackfacing in der Provinz - und zwar als Hauptmeldung. Man hat ohne größeren Anlass eine Reporterin geschickt, nur um herauszufinden, wie es um den ersehnten Skandal steht, den man selbst herbeischreiben will. Der Artikel selbst will das Ganze differenziert betrachten, jedoch kann man zwischen den Zeilen lesen, wie enttäuscht die Autorin ist, dass der große Skandal ausbleibt.
Bei aller berechtigten Kritik an Phänomenen wie der „Corporate Wokeness“ – der Zeitgeist hat sich gedreht und Firmen rücken schneller wieder davon ab, als Boris Palmer das N-Wort aussprechen kann – treibt die Hetze gegen Wokeness inzwischen auch auf der linken Seite Blüten, die ich nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich denke, das Thema wird eine Gratwanderung für die Linken: Rassismus und Ausgrenzung bekämpfen und gleichzeitig aufzeigen, wie die Rechte Kulturkämpfe ausnutzt, um zu punkten, und wie Verfehlungen aufgeplustert werden, wenn es die „Richtigen“ trifft.
Das macht aber leider Jason Arday nicht wieder lebendig...
@AndroiDreams ja, ich habe darüber in letzter zeit auch vermehrt nachgedacht. also ich frage mich, ob diese vehemente ablehnung (die es ja aus guten gründen gibt) langfristig dazu führt, dass auch die kleinen errungenschaften davon einfach verpuffen. dafür gibts ja schon viele indizien, männerbündelei in der linken ist ja zb auch wieder etwas, wo es heute niemanden mehr so richtig juckt und es vor ein paar jahren schon ein zumindest kleines level an sanktion dafür gegeben hat. das ist natürlich nicht das gleiche wie solche rassistischen hetzkampagnen, aber die empathielosigkeit, mit der sie selbst auf den fall geschaut hat, die ash in dem text beschreibt, hat auch in mir einen solchen reflexionprozess ausgelöst.
der fall von jason arday hört seit tagen nicht auf mich zu beschäftigen. erstens weil die leute auch nach seinem tod noch so wahnsinnig niederträchtig über ihn reden. und dann auch noch weil Linke sich über den Fall lustig gemacht hatten, obwohl es offensichtlich eine rassistische Hetzkampagne gab. ich frage mich oft, ob das so eine konsequenz der aktuellen anti-wokeness-ära ist? weil ja, natürlich machen wir alle klassenpolitik, gleichzeitig darf das aber nicht dazu führen, dass linksliberale forscher, die rassistischen hetzkampagnen auch bei linken nur noch augenrollen auslösen, bis es dann zu spät ist. finde das beschreibt auch ash sarkar in dem text sehr, was die dynamik mit einem selbst macht: gut: novaramedia.com/2026/08/17/r...
@magdalena aus kränkung weswegen?
@baftasarbo kränkung weil sie die linke nicht in ihre richtung ziehen konnte und ihr eigenes projekt aber auch nicht funktioniert hat. glaube diese erfahrung macht bitter und dann ist man offener für sowas
Das BSW will der AfD potenziell durch Enthaltung im lezten Wahlgang zum Posten des Ministerpräsidenten verhelfen. Wagenknecht meint die Brandmauer sei gescheitert, man könne eine Partei mit 40 Prozent der Wählerstimmen nicht kategorisch ausschließen. Hauptsache die CDU wird abgesetzt, egal was danach kommt.
Unterstützung der AfD, um das “weiter so” zu beenden und die Brandmauerpolitik der etablierten Parteien sind dabei nur zwei Seiten der selben Medallie: Politik ohne Inhalte, ohne die Widersrpüche des Status Quo zu benennen oder auflösen zu wollen. Das müsste die ehemalige Vorsitzende der kommunistischen Plattform aber eigentlich besser wissen
@baftasarbo glaubst du, wagenknecht reagiert aus kränkung so? ich frage mich oft, wie das passieren konnte
Das BSW will der AfD potenziell durch Enthaltung im lezten Wahlgang zum Posten des Ministerpräsidenten verhelfen. Wagenknecht meint die Brandmauer sei gescheitert, man könne eine Partei mit 40 Prozent der Wählerstimmen nicht kategorisch ausschließen. Hauptsache die CDU wird abgesetzt, egal was danach kommt.
Unterstützung der AfD, um das “weiter so” zu beenden und die Brandmauerpolitik der etablierten Parteien sind dabei nur zwei Seiten der selben Medallie: Politik ohne Inhalte, ohne die Widersrpüche des Status Quo zu benennen oder auflösen zu wollen. Das müsste die ehemalige Vorsitzende der kommunistischen Plattform aber eigentlich besser wissen
Ich habe noch nie verstanden warum Linke etwas gegen Unternehmer haben und warum (echte) Unternehmer nicht links sind.
Kurz und provokant gesagt :
Sozialismus ist für Unternehmer - also für diejenigen, die das System am Laufen halten.
Kapitalismus ist für Anleger - also für diejenigen, die den Rahm abschöpfen.
Das Problem ist, dass das falsche System am Laufen gehalten wird. Ein System, das nicht den echten Leistungsträgern nützt. Vielleicht ist das die Tragik der Leistung ?
@Xenophanes glaube in dem konkreten dilemma in der kolumne ging es ja darum, dass die person schon auch unterschiedliche werte in der frage mitverhandelt hat.
vor ein paar tagen zeigte eine erhebung, dass junge menschen heute so häufig erwerbstätig sind wie seit Jahrzehnten nicht mehr. damit sollte die »Gen Z ist so faul«-Erzählung widerlegt werden. dabei haben junge leute heute oft einfach keine andere wahl, wie ich hier aufgeschrieben habe: jacobin.de/gen-z-faul-arbeit...
ich denke so oft daran, dass meine mutter mir gesagt hat, dass das studium meiner schwester sie ein drittel mehr kostet als meins. und da sind 10 jahre unterschied
vor ein paar tagen zeigte eine erhebung, dass junge menschen heute so häufig erwerbstätig sind wie seit Jahrzehnten nicht mehr. damit sollte die »Gen Z ist so faul«-Erzählung widerlegt werden. dabei haben junge leute heute oft einfach keine andere wahl, wie ich hier aufgeschrieben habe: jacobin.de/gen-z-faul-arbeit...
❤️🔥 Brennt Dir etwas auf der Seele?
💬 Unsere Kolumnistin Şeyda Kurt beantwortet einmal im Monat Eure privaten Fragen, die eigentlich politisch sind.
💌 Wenn Dein Dilemma in der folgenden Kolumne gefeatured werden soll, schreib einen Beitrag:
✨ Gruppen -> Backstage -> Thema -> Şeydas Corner.
LG euer Ady
vor wenigen Jahren waren die Feuillitons voll mit Debatten zur angeblich faulen Gen Z, Quiet Quitting und Work-Life-Balance. Dass das der Realität nie stand gehalten hat, ist geschenkt, aber wie deutlich die Rezession alle Vorstellungen eines anderen Arbeitslebens gekillt hat, ist schon bemerkenswert. spiegel.de/start/generation-...