Die WM braucht den Spirit von Sócrates
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Der brasilianische Fußballer Sócrates war überzeugter Kommunist. Er nutzte den Sport, um der Militärdiktatur die Stirn zu bieten. Die WM in Katar hätte einen solchen Kampfgeist bitter nötig.
Will Magee
Sócrates bei der WM in Argentinien 1982.IMAGO / Colorsport
Sócrates bei der WM in Argentinien 1982.IMAGO / Colorsport
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Ethnologin ihrer Klasse
Annie Ernaux erhält in diesem Jahr den Literaturnobelpreis. Doch ihr Werk hat ein Rezeptionsproblem: Wo das Politisieren des Privaten früher eine radikale Geste war, fügt es sich heute nahtlos in die Gegenwart ein.
nouvelle_wagnis
Die Literatur von Annie Ernaux ist hochpolitisch, hat aber ein Rezeptionsproblem.IMAGO / TT
Die Literatur von Annie Ernaux ist hochpolitisch, hat aber ein Rezeptionsproblem.IMAGO / TT
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Fortschritt für die Wenigen
Vor einem Jahr trat die selbsternannte Fortschrittskoalition an. Sie ist zu einer getriebenen Krisenkoalition geworden, von der nur wenige profitieren.
Ines Schwerdtner
Seit einem Jahr ist die Ampel im Amt und lähmt sich vor allem gegenseitig.IMAGO / Fotostand
Seit einem Jahr ist die Ampel im Amt und lähmt sich vor allem gegenseitig.IMAGO / Fotostand
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Fortschritt für die Wenigen
Vor einem Jahr trat die selbsternannte Fortschrittskoalition an. Sie ist zu einer getriebenen Krisenkoalition geworden, von der nur wenige profitieren.
Ines Schwerdtner
Seit einem Jahr ist die Ampel im Amt und lähmt sich vor allem gegenseitig.IMAGO / Fotostand
Seit einem Jahr ist die Ampel im Amt und lähmt sich vor allem gegenseitig.IMAGO / Fotostand
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Die Insel der Unseligen
Ich habe als postapokalyptischer Polizist für Gerechtigkeit gekämpft, damit ihr es nicht müsst.
Thomas Zimmermann
Im Oktober 2022 meldete sich einer der Entwickler aus einer psychiatrischen Klinik, um mitzuteilen, dass die kreativen Köpfe hinter dem Erfolgstitel durch die Unternehmensführung ihres Studios gegangen wurden.Illustration: Andy King
Im Oktober 2022 meldete sich einer der Entwickler aus einer psychiatrischen Klinik, um mitzuteilen, dass die kreativen Köpfe hinter dem Erfolgstitel durch die Unternehmensführung ihres Studios gegangen wurden.Illustration: Andy King
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»Macht euren Scheiß doch alleine«
Das Bild einer nach rechts driftenden Arbeiterklasse ist falsch. Entscheidender ist, dass die alltägliche Kritik der Arbeitenden nicht repräsentiert wird. Wohin sich dieses Gefühl politisch entwickelt, ist offen.
Linus Westheuser
Bild: Justin Pacheco/Wikimedia Commons
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»Macht euren Scheiß doch alleine«
Das Bild einer nach rechts driftenden Arbeiterklasse ist falsch. Entscheidender ist, dass die alltägliche Kritik der Arbeitenden nicht repräsentiert wird. Wohin sich dieses Gefühl politisch entwickelt, ist offen.
Linus Westheuser
Bild: Justin Pacheco/Wikimedia Commons
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Hotspot Gera
Wie ein beschauliches Städtchen in Thüringen zum Zentrum der rechten Proteste in Deutschland werden konnte.
Ines Schwerdtner
Nur wenige Stunden nach den vierzehn Linken laufen Tausende bei dem Protest der Rechten mit.Foto: Ines Schwerdtner
Nur wenige Stunden nach den vierzehn Linken laufen Tausende bei dem Protest der Rechten mit.Foto: Ines Schwerdtner
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Hotspot Gera
Wie ein beschauliches Städtchen in Thüringen zum Zentrum der rechten Proteste in Deutschland werden konnte.
Ines Schwerdtner
Nur wenige Stunden nach den vierzehn Linken laufen Tausende bei dem Protest der Rechten mit.Foto: Ines Schwerdtner
Nur wenige Stunden nach den vierzehn Linken laufen Tausende bei dem Protest der Rechten mit.Foto: Ines Schwerdtner
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Für die Gießkanne
Zielgenauigkeit braucht es bei der Vermögensabgabe für das reichste Prozent, nicht bei den Entlastungen für die große Mehrheit.
Lukas Scholle
»Lieber 1.000 Euro für Arme als 300 Euro für alle«, findet Friedrich Merz.Illustration: Julius Klaus
»Lieber 1.000 Euro für Arme als 300 Euro für alle«, findet Friedrich Merz.Illustration: Julius Klaus
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Für die Gießkanne
Zielgenauigkeit braucht es bei der Vermögensabgabe für das reichste Prozent, nicht bei den Entlastungen für die große Mehrheit.
Lukas Scholle
»Lieber 1.000 Euro für Arme als 300 Euro für alle«, findet Friedrich Merz.Illustration: Julius Klaus
»Lieber 1.000 Euro für Arme als 300 Euro für alle«, findet Friedrich Merz.Illustration: Julius Klaus
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Genug für alle
Der Linken fehlt die gesellschaftliche Verankerung, um Menschen in dieser Krise für sich zu gewinnen. Ein Kampagnenvorschlag.
Ines Schwerdtner
Durch die Fokussierung auf ein einmaliges, medienwirksames Event verpuffen Stunden der politischen Arbeit mit der nächsten Pushmeldung.
Durch die Fokussierung auf ein einmaliges, medienwirksames Event verpuffen Stunden der politischen Arbeit mit der nächsten Pushmeldung.
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Genug für alle
Der Linken fehlt die gesellschaftliche Verankerung, um Menschen in dieser Krise für sich zu gewinnen. Ein Kampagnenvorschlag.
Ines Schwerdtner
Durch die Fokussierung auf ein einmaliges, medienwirksames Event verpuffen Stunden der politischen Arbeit mit der nächsten Pushmeldung.
Durch die Fokussierung auf ein einmaliges, medienwirksames Event verpuffen Stunden der politischen Arbeit mit der nächsten Pushmeldung.
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Gegen die Preiskrise
Die Preiskrise schreit nach einer sozialistischen Lösung. Genug ist Genug ist unser Vorschlag, wie sich die Linke wieder um materielle Interessen herum versammeln kann.
Ines Schwerdtner
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Bolsonaro wird Lulas Sieg nicht anerkennen
Bolsonaro hat versucht, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl gerichtlich anzufechten. Er behauptet, nur wegen kaputter Wahlmaschinen verloren zu haben. Das Gericht hat die Klage zwar abgewiesen, aber Bolsonaro wird seine Niederlage nicht so schnell eingestehen.
Craig Johnson
Bolsonaro Anhänger bei einer Protestaktion in São Paulo, auf der ein Eingreifen des Militärs gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl eingefordert wurde, 17. November 2022.IMAGO / TheNews2
Bolsonaro Anhänger bei einer Protestaktion in São Paulo, auf der ein Eingreifen des Militärs gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl eingefordert wurde, 17. November 2022.IMAGO / TheNews2
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»Die Ursache der Stagnation ist der Niedergang des lohngetriebenen Wachstums«
Der Kapitalismus steckt in der Wachstumskrise. Warum das exportgetriebene deutsche Modell diese Krise nur vertagt und welche Chancen sich für die Gewerkschaften auftun, erklärt Politökonom Lucio Baccaro im JACOBIN-Interview.
Alban Werner
Das exportorientierte deutsche Wachstumsmodell lässt die Wirtschaft stagnieren.IMAGO / Design Pics
Das exportorientierte deutsche Wachstumsmodell lässt die Wirtschaft stagnieren.IMAGO / Design Pics
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»Die Ursache der Stagnation ist der Niedergang des lohngetriebenen Wachstums«
Der Kapitalismus steckt in der Wachstumskrise. Warum das exportgetriebene deutsche Modell diese Krise nur vertagt und welche Chancen sich für die Gewerkschaften auftun, erklärt Politökonom Lucio Baccaro im JACOBIN-Interview.
Alban Werner
Das exportorientierte deutsche Wachstumsmodell lässt die Wirtschaft stagnieren.IMAGO / Design Pics
Das exportorientierte deutsche Wachstumsmodell lässt die Wirtschaft stagnieren.IMAGO / Design Pics
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Die Leitzinserhöhung ist Klassenkampf von oben
Auch die Schweizer Nationalbank hat inzwischen den Leitzins erhöht. Die Inflation wird das nicht ausbremsen. Stattdessen wird vor allem die Kaufkraft der Beschäftigten gemindert.
Dominic Iten
Nach Jahren der Negativzinspolitik hat nun auch die Schweizer Nationalbank den Leitzins erhöht.IMAGO / Future Image
Nach Jahren der Negativzinspolitik hat nun auch die Schweizer Nationalbank den Leitzins erhöht.IMAGO / Future Image
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Die Leitzinserhöhung ist Klassenkampf von oben
Auch die Schweizer Nationalbank hat inzwischen den Leitzins erhöht. Die Inflation wird das nicht ausbremsen. Stattdessen wird vor allem die Kaufkraft der Beschäftigten gemindert.
Dominic Iten
Nach Jahren der Negativzinspolitik hat nun auch die Schweizer Nationalbank den Leitzins erhöht.IMAGO / Future Image
Nach Jahren der Negativzinspolitik hat nun auch die Schweizer Nationalbank den Leitzins erhöht.IMAGO / Future Image
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Die Umverteilung von unten nach oben geht weiter
Nachdem Lindner erst behauptete, Übergewinne seien nicht feststellbar, will die Ampel – auf Druck der EU – nun doch Übergewinne abschöpfen. Die massiven Krisenprofite des Energiemarkts werden dabei allerdings nur zaghaft angetastet.
Lukas Scholle
Die Übergewinnsteuer kommt jetzt doch. Die Umverteilung von unten nach oben wird sie jedoch nicht stoppen.IMAGO / Political-Moments
Die Übergewinnsteuer kommt jetzt doch. Die Umverteilung von unten nach oben wird sie jedoch nicht stoppen.IMAGO / Political-Moments