Nach Magdeburg ist vor Berlin
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Im September wählt Sachsen-Anhalt zwischen einer AfD-Alleinregierung und einer Anti-AfD-Allparteienkoalition ohne Vision. Der Wahlausgang könnte auch die Bundespolitik umsortieren.
Sebastian Friedrich
»Das wahrscheinlichste Ergebnis einer Zusammenarbeit von CDU und AfD auf Länderebene wäre ein Auseinanderbrechen der Union.« Illustration: Zane Zlemeša
»Das wahrscheinlichste Ergebnis einer Zusammenarbeit von CDU und AfD auf Länderebene wäre ein Auseinanderbrechen der Union.« Illustration: Zane Zlemeša
Sebastian Friedrich
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Ein AfD-Verbot bekämpft ein Symptom, aber keine Ursache
Ein erfolgreiches AfD-Verbot würde die politische Rechte ohne Zweifel organisatorisch schwächen. Doch der Preis ist hoch. Denn die Folgewirkungen könnten auch die Linke blockieren.
Sebastian Friedrich
Das Potenzial für eine Partei wie die AfD verschwindet auch mit ihrem Verbot nicht (Symbolbild).IMAGO / Müller-Stauffenberg
Das Potenzial für eine Partei wie die AfD verschwindet auch mit ihrem Verbot nicht (Symbolbild).IMAGO / Müller-Stauffenberg
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Ein AfD-Verbot bekämpft ein Symptom, aber keine Ursache
Ein erfolgreiches AfD-Verbot würde die politische Rechte ohne Zweifel organisatorisch schwächen. Doch der Preis ist hoch. Denn die Folgewirkungen könnten auch die Linke blockieren.
Sebastian Friedrich
Das Potenzial für eine Partei wie die AfD verschwindet auch mit ihrem Verbot nicht (Symbolbild).IMAGO / Müller-Stauffenberg
Das Potenzial für eine Partei wie die AfD verschwindet auch mit ihrem Verbot nicht (Symbolbild).IMAGO / Müller-Stauffenberg
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Droht die Establishmentisierung der Linken?
Ohne die Stimmen der Linken hätte es gestern keinen zweiten Wahlgang gegeben, um Friedrich Merz zum Bundeskanzler zu machen. Doch die neue staatspolitische Relevanz ist teuer erkauft.
Sebastian Friedrich
Heidi Reichinek gratuliert Friedrich Merz im Bundestag, 06. Mai 2025.IMAGO / photothek
Heidi Reichinek gratuliert Friedrich Merz im Bundestag, 06. Mai 2025.IMAGO / photothek
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Droht die Establishmentisierung der Linken?
Ohne die Stimmen der Linken hätte es gestern keinen zweiten Wahlgang gegeben, um Friedrich Merz zum Bundeskanzler zu machen. Doch die neue staatspolitische Relevanz ist teuer erkauft.
Sebastian Friedrich
Heidi Reichinek gratuliert Friedrich Merz im Bundestag, 06. Mai 2025.IMAGO / photothek
Heidi Reichinek gratuliert Friedrich Merz im Bundestag, 06. Mai 2025.IMAGO / photothek
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Bündnis Sahra Wagenknecht: Eine Partei unter vielen
Das BSW feierte zunächst Erfolge als Anti-Establishment-Stimme, verlor aber seinen Kurs durch Koalitionen und Radikalisierung in Migrationsfragen. Seine Zukunft hängt auch von der friedenspolitischen Aufstellung der Linken ab.
Sebastian Friedrich
Parteichefin und Namensgeberin der Partei Sahra Wagenknecht beim Bundesparteitage des BSW, 12. Januar 2025.IMAGO / Chris Emil Janßen
Parteichefin und Namensgeberin der Partei Sahra Wagenknecht beim Bundesparteitage des BSW, 12. Januar 2025.IMAGO / Chris Emil Janßen
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Bündnis Sahra Wagenknecht: Eine Partei unter vielen
Das BSW feierte zunächst Erfolge als Anti-Establishment-Stimme, verlor aber seinen Kurs durch Koalitionen und Radikalisierung in Migrationsfragen. Seine Zukunft hängt auch von der friedenspolitischen Aufstellung der Linken ab.
Sebastian Friedrich
Parteichefin und Namensgeberin der Partei Sahra Wagenknecht beim Bundesparteitage des BSW, 12. Januar 2025.IMAGO / Chris Emil Janßen
Parteichefin und Namensgeberin der Partei Sahra Wagenknecht beim Bundesparteitage des BSW, 12. Januar 2025.IMAGO / Chris Emil Janßen
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Ein Wahlsieg mit Abstrichen für die AfD
Die AfD zählt zwar zu den Siegern der Europawahl, doch sie gewann weniger als zwischenzeitlich befürchtet. Das liegt auch an Richtungskämpfen innerhalb der Partei und der europäischen Rechten insgesamt.
Sebastian Friedrich
AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kaufbeuren, 21. Mai 2024.IMAGO / Nordphoto
AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kaufbeuren, 21. Mai 2024.IMAGO / Nordphoto
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Ein Wahlsieg mit Abstrichen für die AfD
Die AfD zählt zwar zu den Siegern der Europawahl, doch sie gewann weniger als zwischenzeitlich befürchtet. Das liegt auch an Richtungskämpfen innerhalb der Partei und der europäischen Rechten insgesamt.
Sebastian Friedrich
AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kaufbeuren, 21. Mai 2024.IMAGO / Nordphoto
AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah auf einer Wahlkampfveranstaltung in Kaufbeuren, 21. Mai 2024.IMAGO / Nordphoto
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Das Wagenknecht-Paradox
Warum eine neue Partei um Sahra Wagenknecht
vor allem der AfD schaden könnte.
Sebastian Friedrich
»Die Bevölkerung ist der Parteisoldaten überdrüssig und liebt von jeher Persönlichkeiten, die sich auch gegen ihre eigenen Parteien profilierten.«Illustration: Markus Stumpf
»Die Bevölkerung ist der Parteisoldaten überdrüssig und liebt von jeher Persönlichkeiten, die sich auch gegen ihre eigenen Parteien profilierten.«Illustration: Markus Stumpf
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Das Wagenknecht-Paradox
Warum eine neue Partei um Sahra Wagenknecht
vor allem der AfD schaden könnte.
Sebastian Friedrich
»Die Bevölkerung ist der Parteisoldaten überdrüssig und liebt von jeher Persönlichkeiten, die sich auch gegen ihre eigenen Parteien profilierten.«Illustration: Markus Stumpf
»Die Bevölkerung ist der Parteisoldaten überdrüssig und liebt von jeher Persönlichkeiten, die sich auch gegen ihre eigenen Parteien profilierten.«Illustration: Markus Stumpf
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Das erste Jahrzehnt
Die AfD hat das Lager rechts der CDU geeint. Als nächstes will sie die Union zerstören.
Sebastian Friedrich
»Nun gibt es zwar Versuche, die Kategorie ›Rasse‹ wieder sagbar zu machen, parallel dazu hat sich jedoch ein alternatives, sehr viel geschickteres Konzept etabliert: Der Ethnopluralismus.«Illustration: Marie Schwab
»Nun gibt es zwar Versuche, die Kategorie ›Rasse‹ wieder sagbar zu machen, parallel dazu hat sich jedoch ein alternatives, sehr viel geschickteres Konzept etabliert: Der Ethnopluralismus.«Illustration: Marie Schwab
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Das erste Jahrzehnt
Die AfD hat das Lager rechts der CDU geeint. Als nächstes will sie die Union zerstören.
Sebastian Friedrich
»Nun gibt es zwar Versuche, die Kategorie ›Rasse‹ wieder sagbar zu machen, parallel dazu hat sich jedoch ein alternatives, sehr viel geschickteres Konzept etabliert: Der Ethnopluralismus.«Illustration: Marie Schwab
»Nun gibt es zwar Versuche, die Kategorie ›Rasse‹ wieder sagbar zu machen, parallel dazu hat sich jedoch ein alternatives, sehr viel geschickteres Konzept etabliert: Der Ethnopluralismus.«Illustration: Marie Schwab
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»Keine Zeit zu verlieren«
Kevin Kühnert möchte die SPD nach links rücken. Jene Partei also, die dem Neoliberalismus den roten Teppich ausgerollt und sich binnen weniger Jahre von einer Volkspartei zu einer 15-Prozent-Partei entwickelt hat. Warum tut er sich das an?
Sebastian Friedrich
Kevin Kühnert (30) ist stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD und Bundesvorsitzender der JusosFotografie: Chris Grodotzki.
Kevin Kühnert (30) ist stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD und Bundesvorsitzender der JusosFotografie: Chris Grodotzki.
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Keine Angst vorm Untergang
Lange Zeit glaubten Linke an den ewigen Fortschritt. Doch die Klimakatastrophe bringt uns an planetare und gedankliche Grenzen. Über die Macht einer apokalyptischen Erzählung.
Sebastian Friedrich
Illustration: Melissa Çağatay.
Illustration: Melissa Çağatay.
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»Keine Zeit zu verlieren«
Kevin Kühnert möchte die SPD nach links rücken. Jene Partei also, die dem Neoliberalismus den roten Teppich ausgerollt und sich binnen weniger Jahre von einer Volkspartei zu einer 15-Prozent-Partei entwickelt hat. Warum tut er sich das an?
Sebastian Friedrich
Kevin Kühnert (30) ist stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD und Bundesvorsitzender der JusosFotografie: Chris Grodotzki.
Kevin Kühnert (30) ist stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD und Bundesvorsitzender der JusosFotografie: Chris Grodotzki.