Pauline Jäckels
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Die Propaganda, die wir nicht Propaganda nennen
Seit Beginn des Gaza-Krieges dominiert eine Sichtweise die deutsche Debatte: die israelische. Wer diese Einseitigkeit verstehen will, muss sich mit dem israelischen Propaganda-Apparat beschäftigen. Und der reicht weit über Youtube-Kampagnen hinaus.
Pauline Jäckels
»Die israelische Propagandastrategie umfasst den Aufbau internationaler Netzwerke, die gezielte Beeinflussung von Journalistinnen und politischen Entscheidungsträgern und langfristige Diskursarbeit.«Collage: Johanna Goldmann
»Die israelische Propagandastrategie umfasst den Aufbau internationaler Netzwerke, die gezielte Beeinflussung von Journalistinnen und politischen Entscheidungsträgern und langfristige Diskursarbeit.«Collage: Johanna Goldmann
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Die Propaganda, die wir nicht Propaganda nennen
Seit Beginn des Gaza-Krieges dominiert eine Sichtweise die deutsche Debatte: die israelische. Wer diese Einseitigkeit verstehen will, muss sich mit dem israelischen Propaganda-Apparat beschäftigen. Und der reicht weit über Youtube-Kampagnen hinaus.
Pauline Jäckels
»Die israelische Propagandastrategie umfasst den Aufbau internationaler Netzwerke, die gezielte Beeinflussung von Journalistinnen und politischen Entscheidungsträgern und langfristige Diskursarbeit.«Collage: Johanna Goldmann
»Die israelische Propagandastrategie umfasst den Aufbau internationaler Netzwerke, die gezielte Beeinflussung von Journalistinnen und politischen Entscheidungsträgern und langfristige Diskursarbeit.«Collage: Johanna Goldmann
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50.000 neue Linke
Der Bundestagswahlkampf der Linken inspirierte zehntausende Menschen, in die Partei einzutreten. Wie werden sie an der Basis empfangen?
Pauline Jäckels
»Ich habe den Eindruck, dass wir uns angesichts der immer stärker werdenden rechten Strömungen an einem entscheidenden politischen Wendepunkt befinden. Dieser Entwicklung möchte ich nicht tatenlos zusehen – ich will aktiv dagegenhalten und mich für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft engagieren. Bisher habe ich bei keiner Partei das Gefühl gehabt, dass sie mein Wertesystem so konsequent widerspiegelt, dass eine Mitgliedschaft für mich infrage gekommen wäre. Anders bei der Linken. Ich möchte mich in unserem Bezirkskreis Charlottenburg-Nord dafür einsetzen, konkrete positive Veränderungen anzustoßen – sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene.«
»Ich habe den Eindruck, dass wir uns angesichts der immer stärker werdenden rechten Strömungen an einem entscheidenden politischen Wendepunkt befinden. Dieser Entwicklung möchte ich nicht tatenlos zusehen – ich will aktiv dagegenhalten und mich für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft engagieren. Bisher habe ich bei keiner Partei das Gefühl gehabt, dass sie mein Wertesystem so konsequent widerspiegelt, dass eine Mitgliedschaft für mich infrage gekommen wäre. Anders bei der Linken. Ich möchte mich in unserem Bezirkskreis Charlottenburg-Nord dafür einsetzen, konkrete positive Veränderungen anzustoßen – sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene.«
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»Wenn diese Resolution ein Gesetz wäre, wäre sie verfassungswidrig«
Die Bundesregierung will mit Resolutionen gegen Antisemitismus vorgehen. Doch anstatt jüdisches Leben zu schützen, kriminalisiert sie vor allem die Palästina-Solidarität. Die Anwältin Nadija Samour meint: Deutschland ignoriert das Völkerrecht.
Pauline Jäckels
Demonstrierende in Berlin prangern Deutschlands einseitige Israel-Politik an, 2. November 2024.IMAGO / A. Friedrichs
Demonstrierende in Berlin prangern Deutschlands einseitige Israel-Politik an, 2. November 2024.IMAGO / A. Friedrichs
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»Wenn diese Resolution ein Gesetz wäre, wäre sie verfassungswidrig«
Die Bundesregierung will mit Resolutionen gegen Antisemitismus vorgehen. Doch anstatt jüdisches Leben zu schützen, kriminalisiert sie vor allem die Palästina-Solidarität. Die Anwältin Nadija Samour meint: Deutschland ignoriert das Völkerrecht.
Pauline Jäckels
Demonstrierende in Berlin prangern Deutschlands einseitige Israel-Politik an, 2. November 2024.IMAGO / A. Friedrichs
Demonstrierende in Berlin prangern Deutschlands einseitige Israel-Politik an, 2. November 2024.IMAGO / A. Friedrichs
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Zwei Jahre Zeitenwende
Die Münchner Sicherheitskonferenz zeigt:
Die EU bleibt die EU. Vom Scholz’schen Imperativ ist nicht mehr viel übrig.
Pauline Jäckels
Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Eröffnung der 59. Münchner Sicherheitskonferenz, 17. Februar 2024.IMAGO / photothek
Bundeskanzler Olaf Scholz bei der Eröffnung der 59. Münchner Sicherheitskonferenz, 17. Februar 2024.IMAGO / photothek