Die Linke macht sich überflüssig, wenn sie nur Mehrheiten für den Status quo schafft
Fabian Nehring ist Politikwissenschaftler und aktives Mitglied bei der Linken in Berlin.
- Beigetreten
Die Linke steckt im Dilemma: im Umfragetief, aber als Regierungspartnerin gefragt. Solche Konstellationen ließen ihr bisher kaum Raum für echte Gestaltung – daraus muss sie endlich Konsequenzen ziehen.
Fabian Nehring
Die Zukunft der Linken hängt auch davon ab, wie klar sie sich von den linksliberalen Parteien unterscheidet (Symbolbild).IMAGO / Chris Emil Janßen
Die Zukunft der Linken hängt auch davon ab, wie klar sie sich von den linksliberalen Parteien unterscheidet (Symbolbild).IMAGO / Chris Emil Janßen
Die Linke macht sich überflüssig, wenn sie nur Mehrheiten für den Status quo schafft
Die Linke steckt im Dilemma: im Umfragetief, aber als Regierungspartnerin gefragt. Solche Konstellationen ließen ihr bisher kaum Raum für echte Gestaltung – daraus muss sie endlich Konsequenzen ziehen.
Fabian Nehring
Die Zukunft der Linken hängt auch davon ab, wie klar sie sich von den linksliberalen Parteien unterscheidet (Symbolbild).IMAGO / Chris Emil Janßen
Die Zukunft der Linken hängt auch davon ab, wie klar sie sich von den linksliberalen Parteien unterscheidet (Symbolbild).IMAGO / Chris Emil Janßen
CDU und SPD kürzen die Hauptstadt kaputt
CDU und SPD zwingen Berlin ein hartes Spardiktat auf: höhere Mieten und Nahverkehrspreise, verarmte Kultur, Einschnitte bei Kinder- und Jugendarbeit. Das Sparprogramm richtet sich gegen die Menschen der Stadt.
Fabian Nehring
Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) stellen ihr milliardenschweres Kürzungsprogramm vor, Berlin, 19. November 2024.IMAGO / Funke Foto Services
Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) stellen ihr milliardenschweres Kürzungsprogramm vor, Berlin, 19. November 2024.IMAGO / Funke Foto Services
CDU und SPD kürzen die Hauptstadt kaputt
CDU und SPD zwingen Berlin ein hartes Spardiktat auf: höhere Mieten und Nahverkehrspreise, verarmte Kultur, Einschnitte bei Kinder- und Jugendarbeit. Das Sparprogramm richtet sich gegen die Menschen der Stadt.
Fabian Nehring
Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) stellen ihr milliardenschweres Kürzungsprogramm vor, Berlin, 19. November 2024.IMAGO / Funke Foto Services
Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Finanzsenator Stefan Evers (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) stellen ihr milliardenschweres Kürzungsprogramm vor, Berlin, 19. November 2024.IMAGO / Funke Foto Services
Ausbeutung ist mehr als nur Klassismus
Man muss es kritisieren, wenn Menschen aus der Arbeiterklasse sozial und kulturell abgewertet werden. Doch wer mit diesem Unrecht aufräumen will, muss vor allem das System der Ausbeutung konfrontieren, das unserer Wirtschaftsweise eingeschrieben ist.
Fabian Nehring
Straßenmarkierungsarbeiten in Frankfurt am Main.IMAGO / Ralph Peters
Straßenmarkierungsarbeiten in Frankfurt am Main.IMAGO / Ralph Peters
Wie Neoliberale die Kommunalverwaltung kaputtsparen
Schon wieder monatelang auf einen Termin beim Amt warten? Der desolate Zustand der öffentlichen Verwaltung in Berlin und anderswo in Deutschland ist kein Versehen, sondern hat System.
Fabian Nehring
Lange Wartezeiten auf dem Amt sind eine politische Entscheidung.IMAGO / photothek
Lange Wartezeiten auf dem Amt sind eine politische Entscheidung.IMAGO / photothek
Wie Neoliberale die Kommunalverwaltung kaputtsparen
Schon wieder monatelang auf einen Termin beim Amt warten? Der desolate Zustand der öffentlichen Verwaltung in Berlin und anderswo in Deutschland ist kein Versehen, sondern hat System.
Fabian Nehring
Lange Wartezeiten auf dem Amt sind eine politische Entscheidung.IMAGO / photothek
Lange Wartezeiten auf dem Amt sind eine politische Entscheidung.IMAGO / photothek
Die GroKo kommt
Eine Partei, die nicht enteignen will, lässt sich nicht überreden. Es ist daher keine Überraschung, dass die Berliner SPD lieber mit der CDU koaliert, als eine Vergesellschaftungsregierung zu bilden.
Fabian Nehring
Berlins noch amtierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nutzt die Wahlschlappe für einen Ruck nach rechts, Berlin, 1. März 2023.IMAGO / Funke Foto Services
Berlins noch amtierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nutzt die Wahlschlappe für einen Ruck nach rechts, Berlin, 1. März 2023.IMAGO / Funke Foto Services
Die GroKo kommt
Eine Partei, die nicht enteignen will, lässt sich nicht überreden. Es ist daher keine Überraschung, dass die Berliner SPD lieber mit der CDU koaliert, als eine Vergesellschaftungsregierung zu bilden.
Fabian Nehring
Berlins noch amtierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nutzt die Wahlschlappe für einen Ruck nach rechts, Berlin, 1. März 2023.IMAGO / Funke Foto Services
Berlins noch amtierende Bürgermeisterin Franziska Giffey nutzt die Wahlschlappe für einen Ruck nach rechts, Berlin, 1. März 2023.IMAGO / Funke Foto Services
Mit den Berliner Grünen enteignen?
Mit der Forderung, »die Immobilienlobby« abzuwählen, macht die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen indirekt Wahlkampf für die Grünen. Doch auch unter der grünen Spitzenkandidatin Bettina Jarasch ist keine Umsetzung des Volksentscheids zu erwarten.
Fabian Nehring
Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, bei einer Pressekonferenz, Berlin, 1. November 2022.IMAGO / Emmanuele Contini
Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, bei einer Pressekonferenz, Berlin, 1. November 2022.IMAGO / Emmanuele Contini
Mit den Berliner Grünen enteignen?
Mit der Forderung, »die Immobilienlobby« abzuwählen, macht die Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen indirekt Wahlkampf für die Grünen. Doch auch unter der grünen Spitzenkandidatin Bettina Jarasch ist keine Umsetzung des Volksentscheids zu erwarten.
Fabian Nehring
Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, bei einer Pressekonferenz, Berlin, 1. November 2022.IMAGO / Emmanuele Contini
Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, bei einer Pressekonferenz, Berlin, 1. November 2022.IMAGO / Emmanuele Contini
Ungleichheit ist kein Vorurteil
Die alltägliche Herabwürdigung, die viele Menschen aus der Arbeiterklasse im Kapitalismus erfahren, ist real. Aber das Problem dahinter ist nicht Klassismus, sondern die Klassengesellschaft.
Fabian Nehring
Der Anteil an Menschen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, (Symbolbild).IMAGO / epd
Der Anteil an Menschen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, (Symbolbild).IMAGO / epd
Ungleichheit ist kein Vorurteil
Die alltägliche Herabwürdigung, die viele Menschen aus der Arbeiterklasse im Kapitalismus erfahren, ist real. Aber das Problem dahinter ist nicht Klassismus, sondern die Klassengesellschaft.
Fabian Nehring
Der Anteil an Menschen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, (Symbolbild).IMAGO / epd
Der Anteil an Menschen, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, ist in Deutschland in den vergangenen Jahren gestiegen, (Symbolbild).IMAGO / epd
DIE LINKE und der Volksentscheid
Durch den gewonnenen Volksentscheid und die Regierungsbeteiligung unter Franziska Giffey hat sich die Linkspartei in Berlin in ein Dilemma manövriert. Lösen kann sie es nur, wenn sie sich als sozialistische Partei klar dazu verhält.
Fabian Nehring
Klaus Lederer (DIE LINKE) bei der öffentlichen Übergabe von Unterschriften an die Kampagne Deutsche Wohnen und Co enteignen, Berlin, 21. Juni 2021.Foto: Martin Heinlein.
Klaus Lederer (DIE LINKE) bei der öffentlichen Übergabe von Unterschriften an die Kampagne Deutsche Wohnen und Co enteignen, Berlin, 21. Juni 2021.Foto: Martin Heinlein.
DIE LINKE und der Volksentscheid
Durch den gewonnenen Volksentscheid und die Regierungsbeteiligung unter Franziska Giffey hat sich die Linkspartei in Berlin in ein Dilemma manövriert. Lösen kann sie es nur, wenn sie sich als sozialistische Partei klar dazu verhält.
Fabian Nehring
Klaus Lederer (DIE LINKE) bei der öffentlichen Übergabe von Unterschriften an die Kampagne Deutsche Wohnen und Co enteignen, Berlin, 21. Juni 2021.Foto: Martin Heinlein.
Klaus Lederer (DIE LINKE) bei der öffentlichen Übergabe von Unterschriften an die Kampagne Deutsche Wohnen und Co enteignen, Berlin, 21. Juni 2021.Foto: Martin Heinlein.
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