ICE steht für den Aufstieg einer globalen Lagergesellschaft
Von einem »Sommer der Grausamkeit« in den USA hat der New Yorker Journalist Adrian Carrasquillo im September gesprochen. Die straffreie Tötung von Renée Good und Alex Pretti durch Agenten der Abschiebepolizei ICE und der Border Patrol im Januar 2026 in Minneapolis sowie die anschließende gigantische Streik- und Protestbewegung beendeten zwar eine erste Phase der Massenabschiebungen. Aber die Jagd auf irgendwie »abschiebbar« aussehende Einwohner geht weiter. Sie ist lediglich leiser geworden. Menschen werden in Gerichtssälen während laufender Asylverfahren oder aus Krankenhäusern gekidnappt. Oder sie werden festgenommen, weil die humanitären Schutzprogramme, die Menschen aus Afghanistan, Äthiopien, Haiti oder Sudan eine gewisse Sicherheit gaben, plötzlich aufgekündigt wurden.
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Parallel zu dieser Entwicklung einer immer weiter in die Gesellschaft ausgreifenden Abschiebungsmaschinerie werden zunehmend die Strukturen hinter dem Gewaltspektakel der ICE-Razzien diskutiert, die Paul Krugman, prominenter Ökonom und Kolumnist der New York Times, als »Pogrome« bezeichnet hat. Die Razzien, die bisher irritierende Namen trugen wie Catch of the Day, Midway Blitz oder Zulu Shield, sind die spektakuläre Außenseite einer bevölkerungspolitischen Säuberungsbewegung, deren verborgene Kehrseite die im Land verstreuten speziellen Haftanstalten sind, in denen Ende Juli 2026 über 65.000 abzuschiebende Personen festgehalten wurden. Insgesamt wurden seit der Amtsübernahme von Trump 2.0 über 600.000 Personen mit Migrationsgeschichte in diesen Haftanstalten eingesperrt. Wenn man den gegenwärtigen Trend bis zum offiziellen Ende der Amtszeit des Präsidenten im Januar 2029 extrapoliert, kommt man auf eine migrantische Gefängnispopulation von 1,75 Millionen Personen, von denen die allermeisten deportiert werden.
Zwischen der Menschenjagd in den Städten und den massenhaften Abschiebungen in nahezu alle Länder der Welt liegen die Abschiebegefängnisse auf dem Territorium der USA und anderswo. In ihnen werden überwiegend männliche Latinos festgehalten, die der Präsident einmal als »bad hombres« bezeichnete. Aber sind das überhaupt konventionelle Haftanstalten? Oder sollten wir nicht eher von Lagern sprechen?
Gefängnisse oder Lager?
Dies ist die These des investigativen Journalisten John Washington, der in diesem Sommer ein Buch veröffentlicht hat mit dem Titel How to Close a Camp: Dispatches from the Fight Against Immigrant Detention. Wir haben es demnach in den USA mit Lagern für rassistisch abgewertete Personen und möglicherweise mit einer entstehenden Gesellschaft der Lager zu tun. Anders als der italienische Philosoph Giorgio Agamben, für den letztlich alle Lagersysteme nur Vorstufen von Vernichtungslagern des Typs »Auschwitz« sind, betont der amerikanische Journalist die Vielfalt der historischen Elemente, die in jeweils konkreten Lagersystemen zusammenfließen und zu einer institutionellen Form gerinnen.
Die Genealogie der modernen Lager verweist zum einen auf koloniale Praktiken der Aufstandsbekämpfung im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Beispiele sind der spanische Kolonialkrieg gegen Kuba, die britischen Burenkriege in Südafrika oder der Krieg der USA gegen die philippinische Unabhängigkeitsbewegung. Auch den jüngsten israelischen Krieg gegen Gaza darf man wohl in diese Tradition einordnen. Schließlich mündete er in den Plan, für die dezimierte arabische Bevölkerung auf den Ruinen von Rafah ein neues Lager zu errichten, von dem der ehemalige israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sagte, es werde sich um nichts anderes als ein »Konzentrationslager« handeln.
»Je nach Situation und Bundesstaat verbringen von ICE festgenommene Personen zurzeit ein paar Wochen in den über 250 geschlossenen Einrichtungen für abzuschiebende Personen in den USA, manchmal aber auch Monate und Jahre. Wer sich bereit erklärt, ›freiwillig‹ auszureisen, kommt manchmal sehr schnell raus«
Eine andere Entwicklungslinie geht zurück auf die Pesthäuser des Mittelalters sowie auf die Armen- und Waisenhäuser, über deren Bedeutung für das entstehende Fabriksystem Marx im ersten Band von Das Kapital schrieb. Die heutigen amerikanischen Abschiebelager (»detention centers«) für illegalisierte Migranten und Migrantinnen, darunter auch Mütter mit Kindern, kappen die Kausalbeziehung zwischen Kriminalität und Gefangenschaft, aber auch die zwischen Armut und Gefangenschaft. Um in einem Lager zu landen, muss ein Mensch weder etwas verbrochen haben noch arm sein.
Die Abschiebelager – ein zentrales Machtinstrument des Department of Homeland Security (DHS) – teilen drei Strukturmerkmale mit anderen Lagersystemen. Erstens kommt man in ein Lager nicht für etwas, das man getan hat, sondern dafür, wer man ist; nicht wegen eines Verbrechens, das einer Person nachgewiesen wurde, sondern wegen einer negativen, »gefährlichen« Eigenschaft, die jemandem zugeschrieben wird. Das Abschiebelager organisiert daher nicht die Einsperrung und Kontrolle von Kriminellen, sondern von Menschen, die aus der Sicht des Staates wegen ihrer Herkunft oder Zugehörigkeit zu bestimmten Bevölkerungsgruppen unerwünscht und »fehl am Platz« sind.
Damit folgt das Lager einer anderen Logik als das moderne Gefängnis, auch wenn viele Abschiebelager die baulichen Strukturen von Gefängnissen nutzen. Ebenso wenig wie andere Lagersysteme dient das Abschiebelager der Disziplinierung, Besserung oder gar »Resozialisierung« der Gefangenen. Sein alleiniger Zweck besteht darin, Gefangene von der Gesellschaft auszuschließen, sie räumlich zu konzentrieren und schließlich vom Territorium des Staates zu entfernen. Es ähnelt eher historischen Kriegsgefangenen- oder Internierungslagern als einem gewöhnlichen Gefängnis.
Zweitens unterscheidet sich ein Lager von einem Gefängnis dadurch, dass Lagerinsassen noch weniger oder gar keine Rechte haben. Ins Lager kommt man ohne Haftbefehl oder dringenden Tatverdacht, allein aufgrund des Aussehens oder der Zugehörigkeit zu einer stigmatisierten Gruppe. Ein Hindernis ist dabei der Grundsatz des Habeas Corpus, das heißt die in der westlichen Rechtstradition tief verankerte Norm, die Behörden zwingt, die Rechtmäßigkeit von Inhaftierungen durch ein ordentliches Gericht prüfen zu lassen. So ignorieren die Behörden regelmäßig nachträgliche Anordnungen von Gerichten im Anschluss an vermeintlich »erfolgreiche« Habeas-Corpus-Klagen, die mit dem Ziel angestrengt werden, inhaftierte Personen wieder auf freien Fuß zu setzen.
»Die zermürbende Einsamkeit, die Willkür der Wärter, ungenießbares Essen, das aussieht wie erbrochen – das Lager dient der räumlichen Konzentration und Immobilisierung, aber auch der Verelendung und Demoralisierung seiner Insassen.«
Ein drittes Merkmal von Lagern besteht darin, dass seine Insassen im Unterschied zu Strafgefangenen, deren Strafe in Zeiteinheiten gemessen wird, nicht wissen, ob, wann und in welche Richtung sie das Lager wieder verlassen werden. An dieser existenziellen Ungewissheit zerbrechen viele der Inhaftierten. Je nach Situation und Bundesstaat verbringen von ICE festgenommene Personen zurzeit ein paar Wochen in den über 250 geschlossenen Einrichtungen für abzuschiebende Personen in den USA, manchmal aber auch Monate und Jahre. Wer sich bereit erklärt, »freiwillig« auszureisen (»self-deportation«), kommt manchmal sehr schnell raus. Andere werden mit einer elektronischen Fußfessel entlassen. Viele werden abgeschoben, ohne zu wissen, wohin, vielleicht in ein fernes Drittland, in dem der gefangen gehaltene Mensch noch nie zuvor war und in dem ihm neue, noch unbekannte Gefahren drohen.
Kontrolle und Vernachlässigung
In How to Close a Camp zeigt John Washington, wie in jüngerer Zeit berüchtigte Gefängnisse wie zum Beispiel Etowah in Alabama oder Irwin in Georgia wegen der nachweislich grausamen Behandlung von Insassen zunächst geschlossen wurden, um dann unter Trump 2.0 als Abschiebelager für die Opfer von ICE-Razzien wiedereröffnet zu werden. Washington, der in Tucson, Arizona, lebt, erhielt Sprachnachrichten und Fotos von einem Gefangenen aus Etowah, die mittels eines eingeschmuggelten Smartphones aufgenommen wurden. Die Informationen ergeben zusammengenommen das Bild einer Situation, die auch Menschen mit legitimen Ansprüchen auf Asyl immer wieder veranlassen, irgendwann der eigenen Abschiebung zuzustimmen. Die zermürbende Einsamkeit, die Willkür der Wärter, ungenießbares Essen, das aussieht wie erbrochen – das Lager dient der räumlichen Konzentration und Immobilisierung, aber auch der Verelendung und Demoralisierung seiner Insassen.
Der Sitz des größten Lagers für abschiebbare Einwanderer in den USA ist heute der Militärstützpunkt Fort Bliss bei El Paso, Texas. Bis zu 5.000 Menschen können hier in einem Komplex von Zelten untergebracht werden. Aber es ist nicht das erste Mal, dass Zivilpersonen auf dem Militärstützpunkt gefangen gehalten werden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden Amerikanerinnen und Amerikaner japanischer Herkunft in Fort Bliss interniert. Damals waren es »enemy aliens«, die man ohne Tatverdacht und Verfahren einsperrte. Heute heißen die Feinde »illegal aliens«.
Die heutigen Abschiebelager unterscheiden sich von älteren Lagersystemen dadurch, dass 90 Prozent ihrer Insassen in privatwirtschaftlich organisierten Einrichtungen untergebracht sind. Auch wenn diese geschlossenen Einrichtungen keine Gefängnisse im herkömmlichen Sinne sind, so gehören sie doch zum industriellen Gefängniskomplex (»Prison Industrial Complex«), der seit den 1980er Jahren enorm gewachsen ist. Dieser Begriff wurde geprägt, um den Zusammenhang zwischen dem Wachstum einer überproportional nicht-weißen Gefängnispopulation in den USA und dem Profitmotiv privater Gefängnisbetreiber zu erklären. Diese haben nämlich ein Interesse daran, dass möglichst viele Menschen möglichst lange eingesperrt und dabei möglichst billig versorgt werden. Zwar gibt es keinen Grund zu der Annahme, dass der Staat Gefangene grundsätzlich besser behandelt als private Gefängnisbetreiber. Doch viele Hinweise sprechen dafür, dass die Kombination von staatlichem Säuberungswillen und privatem Profitstreben für die Betroffenen die schlechteste aller Welten schafft.
»Die heutigen Abschiebelager unterscheiden sich von älteren Lagersystemen dadurch, dass 90 Prozent ihrer Insassen in privatwirtschaftlich organisierten Einrichtungen untergebracht sind.«
Das Eloy Detention Center in der Kleinstadt Eloy in Arizona, das die Firma CoreCivic im Auftrag von ICE managt, ist ein Beispiel für ein Lager, das immer wieder durch Nachrichten über Misshandlungen, Suizide und andere Todesfälle sowie durch die Abweisung selbst von gewählten Volksvertretern aufgefallen ist, die sich ein Bild vom Zustand einzelner Gefangener machen wollten. Die ehemalige Ärztin und Autorin Kim Foster spricht tatsächlich von Konzentrationslagern in den USA und fühlt sich an die frühen Lager in Deutschland nach 1933 erinnert, die noch relativ improvisiert in leerstehenden Gebäuden eingerichtet wurden, um Kommunisten und andere Linke einzusperren und zu misshandeln.
Ähnlich wie die Bewegungen in den US-Städten zum Schutz vor Abschiebungen erinnert Washingtons Buch an die »Zehn Gebote der Nichtkooperation«, die der dänische Widerstand nach der Besetzung des Landes durch Nazi-Deutschland im April 1940 in Umlauf brachte. »Schütze jeden, der von den Deutschen gejagt wird«, hieß es da zum Beispiel. Und: »Du sollst alles zerstören, was den Deutschen nützlich sein könnte.«
Die neuen Lager, mit denen wir es zu tun haben, machen sich zu einem guten Teil unabhängig von der Gesellschaft, auf die sie einwirken und die ihnen durch Razzien ständig neue Insassen zuführt. Doch trotz ihrer nahezu grenzenlosen Budgets, der Gunst der Machthaber, die sie genießen, und ihres Ausnahmecharakters bleiben die Lager durch tausend Kanäle mit der sie umgebenden Gesellschaft verbunden. Keiner dieser Kanäle ähnelt der türkisfarben leuchtenden Straße von Hormus, die man einfach verminen oder blockieren kann. Vielmehr liegen die Kanäle, durch die das Lager versorgt wird, im Verborgenen und müssen oft mühsam recherchiert werden.
Wie jeder Gebäudekomplex, der Menschen beherbergt, braucht auch das Lager eine Vielzahl von Genehmigungen, Bewilligungen und Lizenzen, die von bestimmten Personen in bestimmten lokalen Behörden erteilt werden. In Florida ist es gelungen, ein Lagerprojekt an Details wie der Wasserversorgung und Brandschutzvorkehrungen scheitern zu lassen. In Vermont und New Hampshire haben es engagierte Gruppen in einem jahrelangen Kleinkrieg geschafft, lokale Flughäfen dazu zu bringen, ICE von der Nutzung für Abschiebe- und Transferflüge auszuschließen.
»Über viele Lager in Ländern wie Mauretanien, Algerien, Indien oder Malaysia ist wenig bekannt. Niemand weiß genau, wie viele Menschen für wie lange in ihnen festgehalten werden, und wie es ihnen geht.«
Hinzu kommt der Protest innerhalb der Lager. Das Lager ist die Summe all dessen, was es seinen Insassen antut. Plus der Summe all dessen, was seine Insassen an Widerstand aufbieten. Es gibt Hungerstreiks und Piratensender, die Aktive außerhalb der Lager einrichten, um mit Insassen kommunizieren zu können. Der Doku-Thriller The Infiltrators (2019) erzählt sogar die fiktionalisierte Geschichte von zwei jungen Latinos, die sich absichtlich festnehmen ließen, um im Broward Detention Center in Florida eine Revolte zu organisieren.
Der europäische Zwilling
Die amerikanische Behörde ICE ist Teil und Vorbild einer globalen Bevölkerungspolizei, die Bleiberechte und Mobilitätschancen selektiv und gewaltsam reguliert. Das Herrschaftswissen der Organisation von Razzien und Lagern wird gleichsam hochgeladen in die Cloud der globalen Migrationsabwehr, wo es jederzeit und überall aufgerufen und weiterverwendet werden kann. Die Europäische Union orientiert sich an den USA, baut aber auch selbständig ein System von Lagern auf, das dezentrale Bewegungen wie Close the Camps kartografisch visualisieren. Sinnbildlich hierfür sind die Closed Controlled Access Centres (CCAC), etwa auf den Ägäischen Inseln, die im Rahmen der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) aufgebaut und legitimiert werden.
Eine Infrastruktur der Lager für unerwünschte Migrantinnen und Migranten umspannt längst große Teile der Welt weit über Europa und die USA hinaus. Der Jahresbericht 2025 des Global Detention Project mit Sitz in Genf spricht von der »Entstehung eines weltweiten Archipel Gulag« für Arbeitsmigranten und Asylsuchende, die unterwegs oder in ihren Zielländern ohne gültige Papiere erwischt und eingesperrt werden. Die Zahl der Lager für solche Personen vermehrt sich rasant und wird derzeit auf fast 3.000 geschätzt. Name, Ort und andere Details dieser Haftanstalten werden, sofern bekannt, in einer öffentlich zugänglichen Datenbank gespeichert.
Über viele Lager in Ländern wie Mauretanien, Algerien, Indien oder Malaysia ist wenig bekannt. Niemand weiß genau, wie viele Menschen für wie lange in ihnen festgehalten werden, und wie es ihnen geht. Die Geschichte der Lager kehrt zurück an einen ihrer Ursprünge in den Armenhäusern Europas, indem sie Menschen, die mittellos sind und sich ungeordnet bewegen, in geschlossenen Einrichtungen festsetzt und ihrer Rechte beraubt. Die vielen kleinen juristischen und politischen Zahnrädchen der Abschiebeindustrie, die in den USA angegriffen werden, um den Bau oder den Weiterbetrieb von Lagern zu erschweren, sind anderswo kaum zu identifizieren. Aus der Sicht der abschiebewütigen politischen Eliten des Westens ist genau diese Intransparenz ein Anreiz für die »Externalisierung« der Migrationskontrolle in den Globalen Süden.
»In Deutschland bestehen unterdessen auch Parteien der sogenannten Mitte darauf, dass auch nicht-straffällige Personen abgeschoben werden – allein aufgrund der Tatsache, wer sie sind und woher sie kommen.«
In einer Abstimmung, die beispielhaft war für das, was ich Mimikry an die faschistische Tendenz nenne, hat das Europäische Parlament im Juni 2026 den Weg für sogenannte »Return Hubs« in Drittstaaten außerhalb der EU freigemacht, in die abgelehnte oder ausreisepflichtige Asylsuchende abgeschoben werden sollen, die man nirgendwo anders hinschicken kann. Im September gab es dazu bereits »technische Gespräche« mit Ruanda. In Deutschland bestehen unterdessen auch Parteien der sogenannten Mitte darauf, dass auch nicht-straffällige Personen abgeschoben werden – allein aufgrund der Tatsache, wer sie sind und woher sie kommen.
Washington schreibt gegen Ende seines eingangs erwähnten Buches, dass es zunächst die »anderen« seien, die im neuen Archipel der Lager verschwinden werden, Menschen mit Migrationsgeschichte, »Kriminelle«, People of Color und mehr. Aber letztlich lebt niemand in Sicherheit, wenn die Lager wie Pilze aus dem Boden schießen: »Jeder und jede, überall, wird zur Zielscheibe. Du bist die Zielscheibe.«
