Otmar Tibes
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Wer keine Visionen hat, braucht auch keinen Arzt mehr
Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl.
Otmar Tibes
Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der rheinland-pfälzischen Landtagswahl im Willy-Brandt-Haus.IMAGO / Mauersberger
Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der rheinland-pfälzischen Landtagswahl im Willy-Brandt-Haus.IMAGO / Mauersberger
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Wer keine Visionen hat, braucht auch keinen Arzt mehr
Das Problem der SPD liegt tiefer, als die hundertste Beschwörung der »arbeitenden Mitte« und ein neues Grundsatzprogramm reichen können. Will sie überleben, muss sie die Sozialdemokratie neu erfinden – und das braucht länger als bis zur nächsten Wahl.
Otmar Tibes
Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der rheinland-pfälzischen Landtagswahl im Willy-Brandt-Haus.IMAGO / Mauersberger
Bärbel Bas und Lars Klingbeil nach der rheinland-pfälzischen Landtagswahl im Willy-Brandt-Haus.IMAGO / Mauersberger
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Warum der SPD die Worte fehlen
Der Aufschrei über Bärbel Bas’ Kampfansage an die Arbeitgeber hat gezeigt: Die klassisch sozialdemokratische Sprache hat einen schweren Stand – und vereinzelte kämpferische Worte werden nicht ausreichen, um zu alter Überzeugungskraft zurückzukehren.
Otmar Tibes
Früher war es einmal das Selbstverständlichste auf der Welt, dass eine Sozialdemokratin dem Kapital den Kampf ansagt. Heute ist das Stoff für einen politischen Skandal, wie Bärbel Bas jüngst erfahren durfte.IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Früher war es einmal das Selbstverständlichste auf der Welt, dass eine Sozialdemokratin dem Kapital den Kampf ansagt. Heute ist das Stoff für einen politischen Skandal, wie Bärbel Bas jüngst erfahren durfte.IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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Warum der SPD die Worte fehlen
Der Aufschrei über Bärbel Bas’ Kampfansage an die Arbeitgeber hat gezeigt: Die klassisch sozialdemokratische Sprache hat einen schweren Stand – und vereinzelte kämpferische Worte werden nicht ausreichen, um zu alter Überzeugungskraft zurückzukehren.
Otmar Tibes
Früher war es einmal das Selbstverständlichste auf der Welt, dass eine Sozialdemokratin dem Kapital den Kampf ansagt. Heute ist das Stoff für einen politischen Skandal, wie Bärbel Bas jüngst erfahren durfte.IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Früher war es einmal das Selbstverständlichste auf der Welt, dass eine Sozialdemokratin dem Kapital den Kampf ansagt. Heute ist das Stoff für einen politischen Skandal, wie Bärbel Bas jüngst erfahren durfte.IMAGO / dts Nachrichtenagentur
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Das Ende des Kalten Krieges war ein Triumph gebrochener Versprechen
Der Historiker Fritz Bartel bricht mit dem gängigen Narrativ über das Ende des Kalten Krieges: Der Kapitalismus triumphierte, weil er sein Wohlstandsversprechen an die Bevölkerung aufkündigen konnte – der Sozialismus zerbrach daran.
Otmar Tibes
Margaret Thatcher und Ronald Reagan beim NATO-Gipfel in Bonn, 1982.IMAGO / United Archives
Margaret Thatcher und Ronald Reagan beim NATO-Gipfel in Bonn, 1982.IMAGO / United Archives
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Das Ende des Kalten Krieges war ein Triumph gebrochener Versprechen
Der Historiker Fritz Bartel bricht mit dem gängigen Narrativ über das Ende des Kalten Krieges: Der Kapitalismus triumphierte, weil er sein Wohlstandsversprechen an die Bevölkerung aufkündigen konnte – der Sozialismus zerbrach daran.
Otmar Tibes
Margaret Thatcher und Ronald Reagan beim NATO-Gipfel in Bonn, 1982.IMAGO / United Archives
Margaret Thatcher und Ronald Reagan beim NATO-Gipfel in Bonn, 1982.IMAGO / United Archives
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Texte
Wir brauchen mehr Radikalität, nicht weniger
Mark Schieritz von der »Zeit« glaubt, nur eine gemäßigte Politik löse die Probleme unserer Gegenwart. Wer Radikaleres fordert, bediene bloß die Sensationslust. Das ist politische Realitätsverweigerung.
Otmar Tibes
Die blinde Verteidigung des Status quo führt zu politischer Leere.IMAGO / photothek
Die blinde Verteidigung des Status quo führt zu politischer Leere.IMAGO / photothek
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Wir brauchen mehr Radikalität, nicht weniger
Mark Schieritz von der »Zeit« glaubt, nur eine gemäßigte Politik löse die Probleme unserer Gegenwart. Wer Radikaleres fordert, bediene bloß die Sensationslust. Das ist politische Realitätsverweigerung.
Otmar Tibes
Die blinde Verteidigung des Status quo führt zu politischer Leere.IMAGO / photothek
Die blinde Verteidigung des Status quo führt zu politischer Leere.IMAGO / photothek